Seeklinik Brunnen wird zum Corona-Spital

Mit aktuell 146 bestätigten Fällen nimmt auch im Kanton Schwyz die Zahl der Corona-Erkrankten unentwegt zu. Neu wird auch die Seeklinik Brunnen Patienten aufnehmen. Die Versorgung der Covid-19-Patienten findet dort losgelöst vom regulären Betrieb statt.

Geri Holdener
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Michael Mehner, Direktor der Seeklinik Brunnen, teilt dazu in einem Bulletin mit: «Der primäre Leistungsauftrag des Kantons Schwyz an die Seeklinik Brunnen wird weitergeführt und ist qualitativ nicht beeinträchtigt.» Die Seeklinik ist ein Psychiatrie-Grundversorger im Kanton Schwyz.

Mehner weiter: «Die Versorgung der COVID-19 Patienten findet losgelöst von den originären stationären Patienten der Seeklinik Brunnen statt. Das bedeutet, dass es auch zu keinen Kontakten zwischen den unterschiedlichen Patientengruppen kommt und dass Infrastrukturen nicht gemeinsam genutzt werden.»

Die Anzahl der positiv auf COVID-19 getesteten Personen steigt nach wie vor täglich an. Das kantonale Departement des Innern teilte am Mittwoch mit: «Um dem steigenden Patientenaufkommen während der Corona-Pandemie begegnen zu können, hat der Regierungsrat mit dem Erteilen eines befristeten Leistungsauftrages an die Seeklinik Brunnen zur Behandlung von COVID-19-Patienten zusätzliche Kapazitäten geschaffen.»

Damit unterstützt der Regierungsrat die schon seit längerem andauernden Bestrebungen des Schwyzer Gesundheitswesens, alles Notwendige zu unternehmen, um die wachsende Zahl von Corona-Patienten bewältigen zu können.

Das Departement des Innern schreibt in seiner Mitteilung: «Die Schwyzer Regierung und der kantonale Führungsstab appellieren an die Bevölkerung, die Vorgaben des Bundesrates zu beachten und sich die Hygieneempfehlungen zu halten.»