Sparkasse Schwyz verdient im ersten Halbjahr 2020 mehr als in Vorjahresperiode

Die Sparkasse Schwyz hat im ersten Halbjahr 2020 den Gewinn um 4,1 Prozent auf 2,5 Millionen Franken gesteigert. Für das Gesamtjahr rechnet die Regionalbank mit einem stabilen Ergebnis.

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(sda) Der Geschäftserfolg als Mass der operativen Leistungsfähigkeit der Bank stieg um 12,2 Prozent auf 3,8 Millionen Franken, wie das Institut am Dienstag mitteilte. Allerdings verringerte sich der Erfolg im Zinsengeschäft aufgrund höherer Wertberichtigungen um 2,4 Prozent auf netto 8,0 Millionen Franken.

Zudem belasteten Zinsabsicherungskosten sowie die Negativzinsen das Ergebnis im wichtigsten Ertragspfeiler der Bank. Der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg dagegen um 12,2 Prozent auf 2,6 Millionen Franken und der Handelserfolg kletterte gar um 23 Prozent auf 0,9 Millionen Franken.

Der Geschäftsaufwand verringerte sich insgesamt um 2,2 Prozent. Dabei nahm der Personalaufwand um 3,9 Prozent auf 4,6 Millionen Franken ab, während der Sachaufwand auf Vorjahreshöhe blieb.

Wachstumskurs fortsetzen

Sowohl die Kundenausleihungen als auch die Kundengelder nahmen zu. Während erstere um 1,5 Prozent auf 1,55 Milliarden stiegen, verzeichneten letztere eine Steigerung von 7,1 Prozent auf 1,45 Milliarden Franken. Die Bilanzsumme betrug Mitte Jahr 1,95 Milliarden Franken, ein Plus von 6,2 Prozent.

Im laufenden Jahr erwartet die in Schwyz, Obwalden und Nidwalden tätige Regionalbank ein «stabiles» Ergebnis. Die Bank wolle im Vermögensverwaltungs- und Anlagegeschäft ihren Wachstumskurs fortsetzen, heisst es weiter.

Für nächstes Jahr plant die Sparkasse eine Modernisierung der inzwischen 25 Jahre alten Niederlassung im Brunner Dorfkern. Im Rahmen der Gesamtbank-Liegenschaftsstrategie überprüft sie ausserdem am Hauptsitz an der Herrengasse in Schwyz mögliche Varianten. Dabei gehe es darum, allfällig anstehende Raumbedürfnisse künftig bestmöglich decken zu können, so die Bank weiter.