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Spital Schwyz investiert weniger in Neubau

Das Umfeld in der Spitallandschaft ist garstig geworden. Jetzt setzt die Schwyzer Krankenhausgesellschaft zu einem Stopp an. Sie prüft, ob und wie das 34-Millionen-Projekt reduziert werden soll.
Jürg Auf der Maur

Die Schwyzer Krankenhausgesellschaft reagiert auf Entwicklungen in der Schweizer und Schwyzer Gesundheitspolitik. Sie zieht die Notbremse und will in den nächsten Wochen überlegen, ob und wie ihr Neubauvorhaben den neuen Umständen angepasst werden kann.

Im Zentrum steht das Multifunktionshaus. Hier stelle sich die Frage, ob tatsächlich Wohneinheiten für 72 Personen in Zukunft notwendig seien, sagt Jürg Krummenacher, Präsident der Krankenhausgesellschaft. Auch Büros brauche es allenfalls weniger. Noch im Verlaufe des Sommers, so hoffen die Verantwortlichen, könne das angepasste Projekt präsentiert werden.

Einsparungen von rund 8 Millionen Franken

Mit der Reduktion des Bauvorhabens wäre auch ein grösserer Spareffekt verbunden. Das Gesamtprojekt, also das Parkhaus und das Multifunktionsgebäude zusammen, werden gemäss Planung auf 34 Millionen Franken veranschlagt. Allein 20 Millionen Franken gehen auf das Konto des Multifunktionshauses. Die Projektkosten könnten um acht oder noch mehr Millionen Franken reduziert werden, schätzt Jürg Krummenacher. Das Spital stehe solide da. Doch das Geld könne auch für künftige Projekte eingesetzt werden.

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