Stadt Luzern
Der Samichlaus verzaubert Luzern auch ohne beleuchtete Hofkirche

Am Sonntag um 17 Uhr, mit dem fünften Glockenschlag, zog der Samichlaus aus der Hofkirche aus. Diese blieb wegen der Energiekrise unbeleuchtet.

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Der Samichlaus, der aus der Hofkirche auszieht: Wenn das der Fall ist, ist die Weihnachtszeit endgültig angebrochen. Am Sonntag punkt fünf Uhr war es wieder so weit. Nur eines war anders als immer: Wegen der Energiesparmassnahmen ist die Hofkirche dieses Jahr nicht beleuchtet, wie andere Baudenkmäler in der Stadt Luzern auch.

Dafür kam der traditionelle Stern, der zwischen den beiden Türmen aufgespannt wurde, besser zur Geltung als in anderen Jahren. Auf diesen hat die Katholische Kirche Luzern bewusst nicht verzichtet: «Wir möchten das schöne Zeichen des leuchtenden Weihnachtssterns nicht aufgeben», sagt Ruedi Beck, Pfarrer von St.Leodegar. «Dieser Stern weist auf das hoffnungsvollste Ereignis hin, das wir Christinnen und Christen kennen. Er erinnert daran, dass mit der Geburt Jesu Gott selbst zu uns Menschen in die Welt gekommen ist.» (mme)

Hier die schönsten Impressionen des feierlichen Anlasses:

Jetzt ist der da: Der Samichlaus ist aus der Hofkirche ausgezogen und steht nun da unter dem Stern der Hofkirche.
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Wegen der Energiesparmassnahmen ist die Hofkirche dieses Jahr nicht beleuchtet, wie andere Baudenkmäler in der Stadt Luzern auch. Der Stern leuchtet gleichwohl.
Begleitet wird der Samichlaus von rund 40 Herolden mit Posaunen, Zwergen, Ministranten, Diakonen und Schmutzli.
Der «Hofsamichlaus» ist eine der ältesten Samichlausgruppen in der Region Luzern.
Die Tradition des Hofsamichlauses ist über 110-jährig.
Auch in diesem Jahr hat der Hofsamichlaus eine Weihnachtsgeschichte präsentiert.
Die Stimmung ist feierlich.

Jetzt ist der da: Der Samichlaus ist aus der Hofkirche ausgezogen und steht nun da unter dem Stern der Hofkirche.

Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 4. Dezember 2022)