Steinschlag am Axen: «Ich hörte plötzlich einen dumpfen Knall»

Ein Stein traf am Axen das Auto von René Hänsch. Der Betroffene erzählt.

Jürg Auf der Maur
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René Hänschs Auto wurde von einem Stein getroffen.

René Hänschs Auto wurde von einem Stein getroffen.

Bild: Bote der Urschweiz

Tag für Tag pendelt René Hänsch vom Urnerland an seinen Arbeitsplatz in Schwyz. Doch was ihm am Montagmorgen passierte, war bisher einmalig. Ein Stein fiel kurz vor der ersten Galerie Richtung Flüelen auf sein Fahrzeug. «Ich hörte einen dumpfen Knall», erklärte Hänsch den Vorfall nun genauer gegenüber dem «Boten». Zuerst habe er gedacht, ein Pneu sei kaputt gegangen oder auf dem MP3-Musikplayer sei ein Fehler. Doch auf dem Parkfeld vor seinem Arbeitgeber löste sich das Rätsel: Ein Stein hatte sein Fahrzeug ordentlich malträtiert.

Hänsch gibt offen zu, dass er für eine möglichst schnelle Realisierung der neuen Axenstrasse sei. Es werde schon zu lange verhindert und geredet. «Ich finde es schade, dass es am Axen nicht vorwärts geht», sagt Hänsch, und ergänzt: «Das kann es nicht sein.» Es gehe ihm darum, dass nicht immer nur von einem möglichen Verkehrszuwachs die Rede sei, sollten die Tunnels und die alte Axenstrasse, so wie sie geplant sind, endlich umgesetzt werden.

«Ich finde es schade, dass es am Axen nicht vorwärts geht», so René Hänsch.

«Ich finde es schade, dass es am Axen nicht vorwärts geht», so René Hänsch.

Bild: Bote der Urschweiz

Die Bekanntmachung des Vorfalls im «Boten der Urschweiz» löste jedenfalls viele Reaktionen aus. Sie soll ein Zeichen für den Ausbau sein. Die betroffene Stelle würde, so Hänsch, mit dem neuen Tunnel nämlich umfahren.

Was den Vorfall mit seinem Auto angeht, verzichtet er als Geschädigter auf den Gang zur Polizei oder vor Gericht. «Ich konnte den Schaden mit meiner Versicherung regeln. Das kommt bestimmt gut», sagt Hänsch. Alles andere bringe nichts.

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