Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Stoos ist für Gäste nicht bereit

Die neue Bahn bringt doppelt so viele Gäste auf den Stoos wie bis anhin. Noch liegt bei der Infrastruktur auf dem Berg aber vieles im Argen.
Andreas Seeholzer
4300 Gäste genossen am Wochenende die Aussicht vom Stoos – doch die Infrastruktur im Gastrobereich kann dem Ansturm nicht standhalten. (Bild: Ernst Imoos (24. Juli 2018))

4300 Gäste genossen am Wochenende die Aussicht vom Stoos – doch die Infrastruktur im Gastrobereich kann dem Ansturm nicht standhalten. (Bild: Ernst Imoos (24. Juli 2018))

Am Sonntag kam es bei der Stoosbahn zu einem Rekord­wochenende mit 4300 Gästen. «Das sind so viele, wie sonst im Winter an Spitzentagen», sagte Bruno Lifart, Delegierter des Verwaltungsrates der Stoosbahnen AG, gestern auf Anfrage. Die neue Bahn fahre allgemein doppelt so viele Frequenzen wie vor dem Umbau. «Mit dieser Steigerung haben wir nicht gerechnet», sagt Lifart. Nicht damit gerechnet wurde auch auf dem Stoos: Aktuell ist es so, dass die Infrastruktur im Gastrobereich dem Ansturm nicht standzuhalten vermag.

Lifart fasst die Situation in drei Punkten zusammen: «Erstens haben wir wie gesagt doppelt so hohe Besucherzahlen. Zweitens machen es einige Wirte sehr gut, sie haben die Kapazitäten raufgefahren und nun auch im Sommer geöffnet.» Als dritten Punkt führt Lifart an: «Andere hätten die Infrastruktur – haben aber geschlossen.» Vieles sei auf dem Stoos positiv, fasst Lifart zusammen, «für uns ist es aber unverständlich, dass gewisse Betriebe geschlossen bleiben».

Bauruinen säumen den Weg

Der vor einem Jahr neu eröffnete «Pizza-Gadä» an der Ringstrasse steht zum Verkauf. Der Gastrobetrieb hat seit dem 26. Dezember aufgrund von Personalmangel geschlossen. Weiter zeugen das «Schwyzer Bärghus» und das Hotel Klingenstock von besseren Tagen. Auch der Minimarkt ist zu. «Wie wir vernommen haben, soll der Minimarkt zu einem Bistro umgebaut werden», sagt Lifart. Wie es mit dem Hotel Klingenstock weiter gehen soll, weiss er nicht, «für uns wäre es sehr wichtig, wenn das Projekt schnell umgesetzt werden könnte».

Das neue Hotel soll mit 100 Zimmern, 300 Betten und 300 Plätzen im Gastrobereich ausgestattet sein. Geplant war ursprünglich, dass die Bauarbeiten 2016 beginnen und das Hotel bis Ende 2017 eröffnet werden kann. Doch noch ist baulich nichts Sichtbares geschehen. Nach Lifarts Wissensstand soll der «Klingenstock» im Frühling abgerissen werden. Bei der künftigen Bergstation der Standseilbahn soll an seiner Stelle ein Neubau entstehen. 2015 hat die Schwyzer Regierung den Gestaltungsplan bewilligt. Der Eigentümer des Seminar- und Wellnesshotels Stoos, René Koch, hat auf mehrere Anfragen hin keine Auskunft zum Planungsstand erteilen wollen.

Was den Verkehr betrifft, sind aktuell zwei Fragen offen: Wer bezahlt die Busstation an der Kantonsstrasse, und wie geht es mit dem Parkhaus weiter? Die Frage der Kostenübernahme des Bushäuschens wird der Gemeinderat Schwyz demnächst beraten.

Parkhaus auf Ende Oktober fertig

Das Parkhaus bei der Talstation soll bis Ende Oktober fertig gebaut sein, die unteren Parkplätze sind in Betrieb. Eine weitere Aufstockung auf dem Dach für noch mehr Parkplätze sei in Abklärung, sagt Lifart. «Wir haben ein revidiertes Projekt, für welches wir im Oktober oder November nochmals ein Baubewilligungsverfahren einleiten.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.