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Südostbahn mit positivem Geschäftsjahr

Die Südostbahn hat 2018 einen Jahresgewinn von 20,8 Millionen Franken erzielt. Dazu trugen vor allem Sonderfaktoren bei.
Ruggero Vercellone

Die Schweizerische Südostbahn (SOB) hat aus finanzieller Sicht ein gutes Geschäftsjahr 2018 hinter sich. Das Unternehmen, dem der Schwyzer Thomas Küchler als Vorsitzender der Geschäftsleitung vorsteht, erzielte einen beachtlichen Jahresgewinn von 20,8 Millionen Franken. Dieser Jahresgewinn übertrifft das Ergebnis des Vorjahres überdeutlich: Für das Geschäftsjahr 2017 hat die Schweizerische Südostbahn nämlich einen Überschuss von 4 Millionen Franken ausgewiesen.

Zwei Sonderfaktoren beeinflussten die Rechnung

Diese beachtliche Gewinnsteigerung könne vor allem auf zwei Sonderfaktoren zurückgeführt werden, steht im Geschäftsbericht, der mit der Einladung zur Generalversammlung vom 7. Juni verschickt worden ist. So sei die Sanierung der Pensionskasse auf den 30. Juni 2018 abgeschlossen worden. Dabei habe man nicht die gesamten Rückstellungen in Anspruch nehmen müssen. Deren Auflösung brachte dem Unternehmen einen ausserordentlichen Ertrag von 13,6 Millionen Franken ein.

Der zweite Sonderfaktor, der sich wesentlich auf den Unternehmensgewinn auswirkte: Durch den Verkauf von Grundstücken sowie mit neuen Mieterträgen konnte ein positives Ergebnis von 2,9 Millionen Franken erzielt werden. Das restliche Ergebnis von 4,3 Millionen Franken entspreche «etwa dem Vorjahr», heisst es weiter.

Mehr Umsatz im Verkehrsertrag

2018 haben die SOB 13,4 Millionen Passagiere befördert. Der Verkehrsertrag erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 Prozent auf 53,6 Millionen Franken. Der heisse Sommer sowie die Lancierung der Sparbillette durch die SBB hätten viele Tagesausflügler auf die Voralpen-Express-Linie gelockt. Der Personalaufwand stiegt von 71,8 auf 74 Millionen Franken, was auf einen Stellenausbau um 27 Vollzeitstellen zurückzuführen ist.

Die Beschaffung des neuen Rollmaterials für den Voralpen-Express läuft auf Hochtouren. Im Verlauf des Jahres fänden die Fahrzeugprüfungen und -abnahmen statt, damit das neue Rollmaterial zeitgerecht ab dem Fahrplanwechsel im Dezember eingesetzt werden könne. Bereits in Produktion sei das Rollmaterial für die Kooperation mit den SBB im Fernverkehr. Die Umsetzung dieser Kooperation bilde die Hauptherausforderung für die nächsten zwei Jahre.

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