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Tötungsdelikt von Brunnen kommt bald vor Gericht

Im vergangenen Oktober wurde eine 56-jährige Frau brutal getötet. Jetzt sind die Voruntersuchungen abgeschlossen. In einem wichtigen Punkt hüllen sich die Untersuchungsbehörden in Schweigen.
Jürg Auf der Maur
In diesem Haus kam es zur schrecklichen Bluttat. Archivbild Geri Holdener / Bote der Urschweiz

In diesem Haus kam es zur schrecklichen Bluttat. Archivbild Geri Holdener / Bote der Urschweiz

Die Behörden sind im brutalen Tötungsdelikt von Brunnen einen Schritt weiter: «Die Ermittlungen sind weit fortgeschritten. Die Spurensicherung durch Polizei und Staatsanwaltschaft ist abgeschlossen.» Dies sagt die zuständige Schwyzer Staatsanwältin Ines Meier auf Anfrage des «Boten der Urschweiz».

Der Fall hat weit über die Gemeindegrenzen von Ingenbohl hinaus für Schlagzeilen gesorgt. Im vergangenen Oktober wurde eine 56-jährige Frau und Mutter, die lokale Bankleiterin, brutal getötet. Noch heute vergeht kaum eine Woche, dass in Brunnen nicht mehrmals die Frage gestellt wird, ob und wie es in diesem Fall nun weitergeht.

Als möglicher Täter wird der 18-jährige Sohn vermutet. Er konnte kurz nach der Tat von der Schwyzer Polizei in Haft genommen werden. Für ihn gilt allerdings nach wie vor die Unschuldsvermutung. Er befinde sich derzeit jedoch immer noch in Haft, so die Staatsanwältin.

Noch keine Angaben zu den Anklagepunkten

Jetzt geht es aber einen entscheidenden Schritt weiter. Das Verfahren, so die Staatsanwältin, werde noch dieses Jahr ans Strafgericht Schwyz überwiesen. Damit wird auch klar, dass der 18-Jährige nicht mehr nach Jugendstrafrecht verurteilt, sondern dem ordentlichen Gericht für mögliche erwachsene Straftäter überwiesen wird.

Offen ist, was dem möglichen Täter genau vor Gericht vorgeworfen wird. «Zu den Anklagepunkten kann die Staatsanwaltschaft jetzt noch nichts sagen», sagt Meier. Die Staatsanwaltschaft versichert jedoch, sich zu einem späteren Zeitpunkt dazu zu äussern. Ihr sei klar, dass der Fall auf grosses öffentliches Interesse stosse.

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