Verletzte nach Sesselabsturz auf dem Stoos befinden sich weiterhin in kritischem Zustand

Der Gesundheitszustand der vier Personen, die am Donnerstagabend beim Absturz eines Sessels auf dem Stoos zum Teil lebensbedrohlich verletzt wurden, ist unverändert. Wie es zur Kollision des Sessels mit dem Seil eines Pistenfahrzeugs kommen konnte, ist noch offen.

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Der verunfallte Sessel stürzte aus zehn Meter zu Boden.
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Die verunfallte Sessel.
Thomas D Meyer (rechts) und Bruno Lifart können sich momentan nicht erklären, wie es zum Unglück kommen konnte.
Verschiedene Einsatzkräfte sind vor Ort.
Der Unglücksort bei Tag.
Dieser Sessel ist heruntergestürzt.
Die Absturzstelle am Donnerstagabend.
Der Verwaltungsratspräsident der Stoosbahnen, Thomas D. Mayer, ist tief betroffen vom Sessel-Drama am Fronalpstock.
Der Verwaltungsratspräsident der Stoosbahnen, Thomas D. Mueller, links, und Verwaltungsrat Stoosbahnen, Bruno Lifart, rechts, informieren während einer Medienkonferenz nach dem Sesselbahnunglück.
Florian Grossmann von der Kantonspolizei Schwyz an der Pressekonferenz.
Der Morgen danach: Die Absturzstelle ist am besten mit dem Pistenfahrzeug erreichbar.
Das Gipfelrestaurant Fronalpstock am Freitagmorgen. Vorderhand ist das Gasthaus nicht über den Sessellift erreichbar. Der Liftbetrieb wurde eingestellt.
Die Talstation der oberen Sektion: Der Betrieb ist vorläufig eingestellt.
Die Absturzstelle wurde für die Rettungsarbeiten Donnerstagnacht ausgeleuchtet.
Einsatzfahrzeuge des Rettungsdiensts Schwyz im Schlattli.
Die Rettungskräfte rüsten sich Donnerstagnacht für den Einsatz.
Man versuchte, möglichst schnell viele Retter ins Gebiet zu bringen.
Auch die Spurensicherung der Polizei musste auf den Stoos.
Ein Spezialist der Kapo Schwyz wartet bei der Talstation auf die nächste Bergfahrt.
Der Sessel-Absturz von 2016 hatte keine Verletzten gefordert.
In einer Sessel-Gondel auf Fronalpstock haben vier Passagiere Platz.

Der verunfallte Sessel stürzte aus zehn Meter zu Boden. 

Bild: Urs Flüeler / Keystone, Stoos, 7. Februar 2020
(sda)

Der Fahrer des involvierten Pistenfahrzeugs konnte befragt werden, wie es bei der Schwyzer Kantonspolizei am Samstag auf Anfrage hiess. Es gebe viele offene Fragen, die es nun im Rahmen eines Strafverfahrens zu klären gelte. Nähere Angaben konnte ein Polizeisprecher nicht machen.

Beim Absturz eines Sessels der Bahn vom Stoos auf den Fronalpstock hatten eine 33-jährige Frau und ein 40-jähriger Mann lebensbedrohliche Verletzungen erlitten. Zwei Männer im Alter von 33 und 38 Jahren verletzten sich bei einem zehn Meter tiefen Sturz erheblich. Sie wurden mit vier Rettungshelikoptern in verschieden Spitäler gebracht, ihr Gesundheitszustand ist laut der Polizei unverändert.

Der Unfall steht gemäss den Ermittlungen im Zusammenhang mit einem Pistenfahrzeug, das in dem Gebiet im Einsatz war. Das Fahrzeug war an einem Windenseil befestigt, damit es sich im steilen Gelände besser bewegen konnte. Das gespannte Seil kollidierte dabei mit dem Vierersessel und brachte diesen zum Absturz.

Zehn Personen waren um 22 Uhr von einem Firmenausflug auf dem Fronalpstock mit der Sesselbahn in Richtung Stoos unterwegs, als es zum Unfall kam. Die nächtliche Fahrt war gemäss den Stoss-Bahnen kein Spezialfall gewesen. Solche Sonderfahrten würden regelmässig stattfinden. Die Ursache des Unfalls stelle die Bahnen vor ein Rätsel.

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