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Von Felsblock mitgerissen: Bergsteiger stirbt im Mythengebiet

Schlimmer Bergunfall am Sonntagnachmittag im Mythengebiet. Vor den Augen seines Kollegen ist ein Alpinist 200 Meter abgestürzt. Der 34-Jährige war von einem losgelösten Felsbrocken mitgerissen worden.
Die Rega brachte eine unverletzte Person in Sicherheit. (Bild: Geri Holdener / Bote)

Die Rega brachte eine unverletzte Person in Sicherheit. (Bild: Geri Holdener / Bote)

Ein Helikopter der Rega überflog am Sonntagnachmittag gegen 14 Uhr das steile Gebiet unterhalb des Haggenspitz, ein dringender Sucheinsatz im nördlichsten Teil des Mythengebiets. Gleichzeitig machten sich Bergspezialisten der Kantonspolizei und der Alpinen Rettung Schweiz bereit. Die Kapo Schwyz koordinierte von der Haggenegg aus das gross aufgezogene Rettungsaufgebot.

Was war passiert? Zwei Bergsteiger waren nach 13 Uhr am Aufstieg auf der populären Kletterroute von der Haggenegg hinauf zum Haggenspitz. Der vordere Kletterer zog sich an einem Felsblock hoch, als sich dieser löste und talwärts fiel.

«Der nachfolgende Bergsteiger konnte sich nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen und wurde von den herabstürzenden Felsmassen rund 200 Meter weit mitgerissen», teilt die Schwyzer Polizei mit. Dabei erlitt der 34-Jährige tödliche Verletzungen.

Die Rega brachte den unverletzten Bergsteiger sicher zurück auf den Boden. Anschliessend wurde auch das Todesopfer aus der Luft geborgen.

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