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Wegen Schneefall: Zwei Frontalkollisionen in Schwyz fordern mehrere Verletzte

In Lauerz in Schwyz haben sich innert Stunden zwei massive Frontalkollisionen ereignet. In beiden Fällen waren Kleinbusse beteiligt. Man geht von mindestens vier Verletzten aus.

Geri Holdener/ Bote der Urschweiz
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Der zweite Unfall ereignete sich auf der Seestrasse im Bereich der Insel Schwanau. (Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz)
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Auch beim Unfall am Abend war die Strasse schneebedeckt. (Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz)
Die Strecke wurde gesperrt. (Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz)
Beim Aufprall vor der Bernerhöhe wurde am Nachmittag ein Kleinbus ins Wiesland geschleudert. (Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz)

Der zweite Unfall ereignete sich auf der Seestrasse im Bereich der Insel Schwanau. (Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz)

Schon um zirka 15.40 Uhr hatte sich am Samstag auf der Gotthardstrasse zwischen Lauerz und Goldau eine heftige Kollision ereignet. Beim Anstieg zur Bernerhöhe waren gemäss den Spuren ein PW und ein Kleinbus miteinander kollidiert. Die Strasse war zu diesem Zeitpunkt schneebedeckt. Der Kleinbus landete in der Wiese, das Auto kam quer auf der Fahrbahn zum Stillstand.

Der Verkehr lief vorübergehend einspurig. Vor Ort waren Angehörige der Kantonspolizei Schwyz und des Rettungsdiensts Schwyz. Mindestens eine Person musste ins Spital eingeliefert werden. Der Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen.

Auf der Lauerzer Seestrasse, im Bereich der Insel Schwanau, hat sich dann am Samstagabend vor 18 Uhr ein weiterer folgenschwerer Unfall ereignet. Nach ersten Erkenntnissen vor Ort muss es im Neuschnee ebenfalls zu einer heftigen Kollision zwischen einem Auto und einem Kleinbus gekommen sein. Es gab anscheinend drei Verletzte.

Für die Beleuchtung des Unfallplatzes und für den Verkehrsdienst wurde die Lauerzer Feuerwehr aufgeboten. Die Strasse bleibt gemäss TCS-Verkehrsinformation bis etwa 21 Uhr gesperrt.

Generell lief der Strassenverkehr am Samstag im ganzen Kantonsgebiet stockend. Immer wieder gab es Autos oder Lastwagen, die stecken geblieben waren. Auf der Einsatzzentrale der Kapo Schwyz gingen am Samstag bis am Nachmittag gut ein Dutzend Unfallmeldungen ein.