Weiteres Coronavirus-Todesopfer im Kanton Schwyz

Nach zehn Wochen vermeldet das kantonale Amt für Gesundheit und Soziales am Donnerstag, eine weitere Person im Kanton Schwyz sei an den Folgen des Coronavirus verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer im Kanton auf 24.

Geri Holdener, Bote
Drucken
Teilen

Wie üblich macht der Kanton keinerlei Angaben zu Alter oder Geschlecht der verstorbenen Person. Gemäss den aktuellsten Zahlen vom Donnerstagvormittag sind per 16. Juli 373 Schwyzerinnen und Schwyzer and Covid-19 erkrankt. Das ist ein Plus von 17 Fällen in einer Woche. 327 können als genesen bezeichnet werden. Zum letzten Todesfall vor der heutigen Meldung kam es Anfang Mai.

Schweizweit werden aktuell im 7-Tage-Schnitt knapp 90 Neuinfektionen pro Tag gemeldet. Am Donnerstag allein waren es 142. Die Zahl der verstorbenen Schweizerinnen und Schweizer liegt bei 1968.

Nachdenklich stimmt derweil eine Umfrage unter den Ärzten im Land. Fast 300 Ärztinnen und Ärzte in der Schweiz sind positiv auf das Coronavirus getestet worden, wie eine Umfrage des Berufsverbandes FMH zeigt. Von den 282 betroffenen Ärztinnen und Ärzten mussten 26 aufgrund ihrer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden, 15 gaben an, gar keine Symptome gehabt zu haben.

Weiter zeigt die Umfrage der FMH, dass die Fachrichtung «Allgemeine innere Medizin» mit 105 Fällen am stärksten betroffen war. Die Ergebnisse der Umfrage wurden am Mittwoch in der Schweizer Ärztezeitung veröffentlicht.

Trotz eines Mangels an Schutzmaterial beurteilte die grosse Mehrheit der Ärztinnen das Krisenmanagement ihres jeweiligen Kantons als gut oder eher gut. Nur 12 Prozent sah es als schlecht oder sehr schlecht an. Weniger positiv beurteilen die Ärzte ihre persönliche finanzielle Situation. Über zwei Drittel der Befragten erwarten Einkommensverluste, fast die Hälfte deutliche. Fast 50 Prozent der Befragten gab dann auch an, in der Pandemie deutlich weniger zu tun gehabt zu haben als sonst. 13 Prozent hatten im Gegenteil deutlich mehr zu tun.