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Widerstand gegen geplante Erschliessung des Bahnhofs Arth

Bei der Entwicklung rund um das Bahnhofsareal in Arth regt sich Widerstand gegen eine geplante Erschliessung. Neben der Strassenvariante über den Schuttweg prüft die Gemeinde daher eine aufwendigere Anschlussalternative an die Gotthardstrasse.
Bei der Autobahn-Ein- und -Ausfahrt in Goldau wird derzeit geprüft, ob ein neuer Kreisel gebaut werden soll. (Bild: Erhard Gick)

Bei der Autobahn-Ein- und -Ausfahrt in Goldau wird derzeit geprüft, ob ein neuer Kreisel gebaut werden soll. (Bild: Erhard Gick)

Die Gemeinde Arth will den Bahnhofplatz zu einem Knoten des öffentlichen Verkehrs und zu einer gut gestalteten Eingangspforte umbauen. Zusammen mit SBB und Kanton sind Investitionen von rund 80 Millionen Franken geplant. Für das südliche Bahnhofsgebiet ist eine neue Erschliessung über den Schuttweg vorgesehen.

Dabei soll auf der Kantonsstrasse ein Anschluss mit Brücke über die Autobahn ins Gebiet des Schuttwegs führen. Geplant ist dafür ein neuer Kreisel. In Gesprächen zwischen der Gemeinde und privaten Grundeigentümern zeigte sich aber vehementer Widerstand gegen diese Anschlusslösung, wie Gemeindeschreiber Franz Huser am Mittwoch auf Anfrage sagte.

Daher werde nun eine alternative und wesentlich aufwendigere Anschlussvariante auf ihre Machbarkeit hin geprüft. Dabei würde die heutige Autobahnausfahrt wesentlich stärker tangiert, was die Planung und die nötigen baulichen Massnahmen verteuern würde. Für das ursprüngliche Projekt geht die Gemeinde von 7 bis 10 Millionen Franken aus.

Die Planer wollen die neue Erschliessung via Schuttweg möglichst rasch realisieren, da sie zentral für die Umsetzung der gesamten Strategie sei. Wegen des zusätzlichen Aufwandes verzögert sich das Vorhaben. Statt im Sommer werden die nötigen Zonen- und Erschliessungsplan-Änderung voraussichtlich erst im Herbst öffentlich aufgelegt - eine Einigung mit den betroffenen Grundeigentümern vorausgesetzt.

Die Realisierung ist bis 2020 geplant. Mit der Erschliessung über den Schuttweg wollen die Planer den Verkehr am Oberdorf vorbeiführen, sodass das Quartier keine Mehrbelastung befürchten muss. Die restliche Linienführung sei unbestritten, sagte Huser.

sda

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