Wieder toter Bergsteiger am Haggenspitz

Weitere Tragödie im Mythengebiet. Gleich unterhalb des Haggenspitz, am selben Ort wie letzten Sonntag, ist ein Bergsteiger tödlich verunfallt. Der Mann, der noch eindeutig identifiziert werden muss, stürzte 200 Meter in den Tod. Die Polizei sucht Zeugen.

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Die Rega trifft im Zivilschutzzentrum im Chaltbach ein. (Bild: Geri Holdener, 31. Mai 2019)

Die Rega trifft im Zivilschutzzentrum im Chaltbach ein. (Bild: Geri Holdener, 31. Mai 2019)

(pok) Am Freitagmorgen, 09.30 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz die Meldung ein, dass vom Haggenspitz Hilferufe zu hören waren. Die Besatzung eines Rega-Helikopters entdeckte bei ihrem Suchflug im steilen Gelände eine leblose Person. Rettungsspezialisten konnten vor Ort nur noch den Tod des Bergsteigers feststellen.

Aufgrund erster Ermittlungen gehen die Untersuchungsbehörden davon aus, dass sich der Berggänger am Freitagvormittag alleine am Aufstieg zum Haggenspitz befand. Aus bisher nicht geklärten Gründen stürzte er einige Meter vor dem Gipfel rund 200 Meter in die Tiefe.

Die Identität des Verunfallten und der Unfallhergang werden durch die Kantonspolizei Schwyz abgeklärt. Nebst der Kantonspolizei Schwyz stand die Rettungsflugwacht im Einsatz.

Personen, die Angaben zum Bergunfall am Haggenspitz machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Schwyz, Telefon 041 819 29 29, in Verbindung zu setzen.

Bereits letzten Sonntag war an der gleichen Stelle ein 34-jähriger Bergsteiger 200 Meter abgestürzt und ums Leben gekommen.

Der Haggenspitz, von der Haggenegg aus gesehen. (Bild: Google Earth)

Der Haggenspitz, von der Haggenegg aus gesehen. (Bild: Google Earth)