SCHWYZ/BRUNNEN: Motocross auf dem Pilgerweg

Der Jakobspilgerweg wurde teilweise verlegt und eine Teilstrecke neu gebaut. Nicht alle, die auf dem Weg unterwegs sind, bereiten nur Freude.

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Für Reiter ist der Weg ungeeignet. Der Steg hinter dem Kloster Ingenbohl ist nicht für die Last von Pferden ausgelegt. (Bild pd)

Für Reiter ist der Weg ungeeignet. Der Steg hinter dem Kloster Ingenbohl ist nicht für die Last von Pferden ausgelegt. (Bild pd)

Der Jakobspilgerweg durchquert auch den Kanton Schwyz. Eine Teilstrecke von der Haggenegg bis Brunnen wurde jetzt verlegt. «Die Kosten werden vollumfänglich durch den Kanton getragen», sagt Beat Fuchs, Leiter Fuss und Wanderwege vom Amt für Wald und Naturgefahren des Kantons Schwyz. Der Landspickel hinter dem Kloster gehört dem Kanton. So konnte der Weg problemlos verlegt werden.

Mit dem neuen Wanderweg hat man nicht nur Freude. Beat Fuchs: «Ein Reiter benutzte den Wanderweg. Die neuen Kunstbauten sind aber nicht für das Gewicht von Pferden ausgelegt.» Für Unmut sorgen aber Motorradfahrer, die den neuen Schnitzelweg mit einer Motocrosspiste verwechseln. «Mit ihren Rädern verursachen sie Schäden am neuen Weg», sagt Fuchs. Die Fachstelle für Wanderwege bittet, solche Verfehlungen der Gemeinde Ingenbohl-Brunnen oder der Fachstelle zu melden.

Erhard Gick

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.