Schwyzer Beitrag zur Energiewende

Das Hochbauamt hat den Energieverbrauch für die kantonalen Gebäude reduziert und setzt erneuerbare Brennstoffe ein. Überdies unterstützt es Private beim Energiesparen.

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Befüllung der Schnitzelheizung im Sicherheitsstützpunkt Biberbrugg. (Bild: pd)

Befüllung der Schnitzelheizung im Sicherheitsstützpunkt Biberbrugg. (Bild: pd)

Wie das Schwyzer Baudepartement in einer Medienmitteilung schreibt, würden mehr und mehr die Gebäude der kantonalen Verwaltung des Kantons Schwyz mit erneuerbarer Energie beheizt. In den letzten fünf Jahren habe das Hochbauamt 46% der Ölheizungen durch Wärmepumpen, Holzheizungen oder Fernwärme-Anlagen ersetzt. Der Kanton verringert damit den jährlichen Heizölbedarf um 400'000 Liter und spare dadurch 36'000 Franken für CO2-Abgaben auf fossilen Brennstoffen.

Wie der Mitteilung weiter zu entnehmen ist, sind verschiedene Bauten nach dem Minergie-Standard saniert worden, so etwa das Berufsbildungszentrum in Pfäffikon. Das Hochbauamt werde in den nächsten fünf Jahren den Energieverbrauch für die kantonalen Gebäude weiter um 10% senken, dies vor allem durch eine verbesserte Regelung und Steuerung der Wärme- und Heizsysteme, so das Departement.

Förderung von privaten Projekten

Die Energiefachstelle des Hochbauamtes wirkt mit, auch bei privaten Bauten im Kanton den Energieverbrauch zu senken: Gebäudehüllen sollen energetisch saniert und Ölheizungen durch Heizungen mit erneuerbaren Energien ersetzt werden.

Die Energiefachstelle prüfe die Förderanträge im Rahmen des Gebäudeprogrammes des Bundes, so das Baudepartement. Die Nachfrage nach Förderbeiträgen sei weiterhin unerwartet gross. Rund 1500 Gesuche seien in den letzten zwei Jahren effizient und fristgerecht bearbeitet worden, heisst es. Zusagen für Förderbeiträge in Höhe von 14 Mio. Franken wurden dafür gesprochen.

pd / kst