Schwyzer FDP jagt der SVP einen Sitz ab

Die SVP verliert im Kanton Schwyz überraschend einen Sitz an die FDP – obwohl sie mit Abstand am meisten Stimmen machte. Für die CVP zieht Alois Gmür nach Bern.

Drucken
Teilen
Das Endergebnis der Schwyzer Nationalratswahlen. (Bild: bac)

Das Endergebnis der Schwyzer Nationalratswahlen. (Bild: bac)

Mit Abstand am meisten Stimmen machte der bisherige SVP-Nationalrat und Auns-Präsident Pirmin Schwander (21'293 Stimmen). Neu in den Nationalrat gewählt worden sind die Küssnachter Juristin Petra Gössi (FDP, 9236 Stimmen) und der Einsiedler Bierbrauer Alois Gmür (CVP, 15'212 Stimmen), die beide dem Kantonsparlament angehören. Ebenfalls wieder gewählt wurde Andy Tschümperlin (SP, 10'330).

Das Endergebnis der Schwyzer Nationalratswahlen. (Bild: bac)

Das Endergebnis der Schwyzer Nationalratswahlen. (Bild: bac)

Durch den ganzen Nachmittag hin schienen die beiden SVP-Sitze ungefährdert. Die CVP und die FDP lieferten sich einen Zweikampf um das vierte Mandat. Erst in letzter Minute wurde die SVP mit ihrem Verlust konfrontiert. Siegerin ist schlussendlich die FDP, die damit den Sitz zurückerobern kann, den sie vor acht Jahren verloren hat.

Nicht mehr angetreten sind Peter Föhn (SVP) und Reto Wehrli (CVP).

Die Stimmbeteiligung lag bei 50,4 Prozent.

rem

Regierungsrat Kaspar Michel und die neugewählte Petra Gössi freuen sich über das Resultat der FDP. (Bild: Harry Ziegler / Neue SZ)
17 Bilder
Andy Tschümperlin (links) und SP-Wahlkampfleiterin Petra Hummel (rechts) sowie Tschümperlins Ehefrau am Sonntag im Wahlzentrum. (Bild: Harry Ziegler / Neue SZ)
Ständerat Alex Kuprecht (SVP) freut sich über seine Wiederwahl (Bild: Harry Ziegler / Neue SZ)
DIe neu gewählten Parlamentarier des Kantons Schwyz (von links): Nationalrat Pirmin Schwander (Nationalrat Lachen, SVP, bisher, Petra Gössi (Nationalrätin Küssnacht, FDP, neu), Alex Kuprecht (Ständerat, Pfäffikon, SVP, bisher), Andy Tschümperlin, Nationalrat, Rickenbach, SP bisher, Alois Gmür (Nationalrat, Einsiedeln, CVP,neu). (Bild: Harry Ziegler / SZ)
Nationalrat Andy Tschümperlin ist erleichtert über seine Wiederwahl. (Bild: Harry Ziegler / SZ)
Die Überraschenden des Tages: Alois Gmür (CVP Einsiedeln) und Petra Gössi (FDP Küssnacht). Sie holten je einen Sitz im Nationalrat. (Bild: Harry Ziegler / SZ)
Andreas Meyerhans (links), Präsident der kantonalen CVP und Ständerat Bruno Frick analysieren das schlechte Abschneiden. (Bild: Harry Ziegler / SZ)
Vincenzo Pedrazzini, FDP-Ständeratskandidat und Alex Kuprecht, wiedergewählter SVP-Ständerat, fachsimpeln. (Bild: Harry Ziegler / SZ)
Bruno Frick. (Bild: Harry Ziegler / SZ)
Nationalrat Pirmin Schwander, Wahlkampfleiter Walter Züger und Ständerat Alex Kuprecht (alle SVP, von links) analysieren die Resultate. (Bild: Harry Ziegler / SZ)
Analysieren das Ergebnis: SVP-Nationalrat Pirmin Schwander und das SVP-Politikerehepaar Alfred Böni (mitte) und Sonja Böni. (Bild: Harry Ziegler / SZ)
Gewählt: Alois Gmür, CVP Einsiedeln, wurde zum Nationalrat gewählt und freut sich. (Bild: Harry Ziegler / SZ)
Vincenzo Pedrazzini, Sibylle Ochsner und Doris Kälin von der FDP analysieren die Ergebnisse. (Bild: Harry Ziegler / SZ)
Hat geklappt: Augustin Mettler (links), Sekretär der CVP Schwyz und Neu-Nationalrat Alois Gmür. (Bild: Harry Ziegler / SZ)
Nationalrat Andy Tschümperlin (SP) ist erleichtert über seine Wiederwahl. (Bild: Harry Ziegler / SZ)
SVP-Kandidat Xaver Schuler. Der alt Kantonsratspräsident wurde trotz zweitbestem Resultat nicht in den Nationalrat gewählt. (Bild: Harry Ziegler / Neue SZ)
Toni Reichmuth, Nationalrats- und Ständeratskandidat der Grünen. Er machte über 7700 Stimmen in der Ständeratswahl. (Bild: Harry Ziegler / Neue SZ)

Regierungsrat Kaspar Michel und die neugewählte Petra Gössi freuen sich über das Resultat der FDP. (Bild: Harry Ziegler / Neue SZ)