Schwyzer Hochwildjagd erfüllt Vorgaben

Die Hochwildjagd im Kanton Schwyz hat die Vorgaben erfüllt. Auch ist sie unfallfrei verlaufen. Lediglich bei der Gämsjagd bemängelt das Amt für Natur, Jagd und Fischerei in einer Medienmitteilung vom Dienstag das Geschlechterverhältnis der geschossenen Tiere.

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Ein Jäger auf der Hochwildjagd (Archivbild / Neue UZ)

Ein Jäger auf der Hochwildjagd (Archivbild / Neue UZ)

Insgesamt wurden 214 Hirsche (Vorjahr: 215) erlegt. Die Vorgabe war in diesem Jahr von 180 auf 210 erhöht worden. Es wurden 108 (103) männliche und 106 (112) weibliche Tiere geschossen - laut Medienmitteilung ein hervorragendes Geschlechterverhältnis. Von den erlegten Tieren waren 70 (57) Kälber.

Auf der Gämsjagd wurden 418 (417) Tiere erlegt; 258 (259) männliche und 160 (158) weibliche Tiere. Das Geschlechterverhältnis von 1 zu 0,6 sei nach wie vor nicht ideal, heisst es in der Mitteilung. Im Gebiet der Rigi wurden 27 Zusatzabschüsse, bei einer Vorgabe von 25, getätigt, um den Gamsbestand zu reduzieren und den Schutzwald an der Rigi-Nordlehne von Verbissproblemen zu entlasten.

sda