Schwyzer Jäger schiessen 801 Rehe

Wer ein Reh oder einen Hirsch erlegen will, muss deren Natur kennen. Die Schwyzer Jäger bewiesen auch in diesem Jahr Spürsinn; sie können auf eine durchschnittliche Jagd zurückblicken.

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Einer der Jäger war auch Anton Schuler aus Rothenthurm, der seit über 30 Jahren auf die Jagd geht. (Bild: Andrea Schelbert / Neue SZ)

Einer der Jäger war auch Anton Schuler aus Rothenthurm, der seit über 30 Jahren auf die Jagd geht. (Bild: Andrea Schelbert / Neue SZ)

Im Kanton Schwyz haben die Jäger 801 (Vorjahr 803) Rehe erlegt, wovon 341 (346) Rehböcke, 282 (280) Rehgeissen und 178 (177) Rehkitze sind.

Im Gebiet Rigi waren gemäss den Jagdvorschriften mindestens 50 Rehe zu erlegen. Dieses Ziel wurde mit insgesamt 72 (Vorjahr 66) erlegten Rehen übertroffen, wie das Amt für Natur, Jagd und Fischerei des Kantons Schwyz mitteilt. Die Niederwildjagd ist am 31. Oktober zu Ende gegangen und hat insgesamt einen Monat gedauert. Ziel war es einerseits, den Bestand zu regulieren und andererseits die natürliche Population zu erhalten. Total gingen 449 Jäger auf die Pirsch.

Lusserjagd läuft

Seit dem 2. November läuft die diesjährige Lusserjagd. Sie dauert bis am 29. Februar 2012. Gejagt werden hauptsächlich Füchse, nebenbei auch Dachse und Marder.

Jagd nach Wasservögel im Dezember

Die Jagd auf die Wasservögel findet wie jedes Jahr im Dezember statt. Auf allen grossen Seen, an der Linth und in Teilbereichen der Sihl ist dann die Jagd auf alle Federwildarten gestattet, die nicht unter eidgenössischem oder kantonalem Schutz stehen.

pd/rem