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SCHWYZER KANTONSRAT: Höhere Kantonsbeiträge für private Mittelschule

Der Schwyzer Kantonsrat hat am Mittwoch den Kantonsbeitrag an private Mittelschulen festgelegt. Dabei kam er den Mittelschulen Einsiedeln, Immensee und Ingenbohl entgegen und korrigierte einen Sparentscheid vom vergangenen Jahr.
Die jugendlichen Asylsuchenden sollen in der Nähe des Gymnasium Immensee (im Bild), untergebracht werden. (Bild: Archiv Neue LZ)

Die jugendlichen Asylsuchenden sollen in der Nähe des Gymnasium Immensee (im Bild), untergebracht werden. (Bild: Archiv Neue LZ)

Mit 79 zu 9 Stimmen genehmigte der Kantonsrat die Teilrevision des Mittelschulgesetzes. Er hob den Beitrag pro Schüler von knapp 18'000 Franken auf 19'500 Franken an, die der Kanton an private Mittelschulen überweisen wird. Dabei handelt es sich um die Stiftsschule Einsiedeln, das Gymnasium Immensee und das Theresianum Ingenbohl.

Die Mittelschulen hatten auf mehr als 20'000 Franken pro Schüler gehofft. Den Kantonsbeitrag von 19'500 Franken erachten sie aber als „fairen Kompromiss“. Dieser entspreche rund 78 Prozent der Brutto-Schülerkosten an den kantonalen Mittelschulen.

Widerstand gegen die Teilrevision des Mittelschulgesetzes kam insbesondere von der SVP. Die Anträge auf Rückweisung der Vorlage sowie auf den Verzicht der Erhöhung des Kantonsbeitrags hatten aber keine Chance im Parlament. Die SVP kritisiert mit der angespannten Finanzlage des Kantons.

Wichtig für Schwyzer Bildungssystem

Die grosse Ratsmehrheit anerkannte aber die Bedeutung von Einsiedeln, Immensee und Ingenbohl für die Mittelschullandschaft des Kantons Schwyz. Deren Unterstützer im Kantonsrat betonten auch die finanziell schwierige Lage dieser Mittelschulen. Ohne den Kantonsbeitrag von 19'500 Franken pro Schüler würden ein Leistungsabbau oder gar eine Schulschliessung drohen.

Die Teilrevision des Mittelschulgesetzes hat für den Kanton wiederkehrende Kosten von knapp 900'000 Franken zur Folge. Im Entlastungsprogramm 2014-2017 war die Regierung von einem Sparpotenzial von 1,3 Millionen bei den privaten Mittelschulen ausgegangen. Die klar genehmigte Vorlage unterliegt dem fakultativen Referendum. (sda)

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