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Schwyzer Regierung beharrt auf zwei Spitälern

Trotz heftiger Opposition gegen die Schliessung des Spitals Einsiedeln: Die Schwyzer Regierung hält an ihren Plänen fest. Ab 2015 soll es nur noch ein Spital im innern (Schwyz) und äusseren Kantonsteil (Lachen) geben.
Soll 2015 geschlossen werden: das Spital Einsiedeln. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Soll 2015 geschlossen werden: das Spital Einsiedeln. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

In zwei Vorstössen im Parlament waren die Ideen von Schwerpunktbildungen innerhalb der Schwyzer Spitäler respektive einer Spitalgesellschaft mit mehreren Standorten aufgeworfen worden. In der am Dienstag veröffentlichten Antwort weist die Regierung diese Ideen zurück.

Eine vertiefte Analyse zeige, dass beide Varianten nicht weiter zu verfolgen seien, schreibt die Regierung. Unter anderem würde die Wettbewerbsfähigkeit geschwächt und die Qualität der medizinischen Leistungen gefährdet. Das Sparpotenzial sei bescheiden. Überdies seien sie nicht konform mit dem Krankenversicherungsgesetz (KVG).

Die Regierung zeigt sich überzeugt, dass die von ihr verfolgte Zwei-Spital-Strategie als einzige nachhaltig, innovativ, günstig und gewinnbringend ist. Die heutigen drei Spitäler verfügten nicht über eine optimale Betriebsgrösse. Auch lägen ihre Kosten über denen vergleichbarer anderer Schwerpunktspitäler.

Am 14. September entscheidet der Schwyzer Kantonsrat, ob das Spital Einsiedeln nach 2015 weiterbestehen wird oder nach 650 Jahren Existenz Geschichte ist.

sda/rem

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