Schwyzer Regierung rechnet mit weniger Patienten

Mit der Einführung der freien Spitalwahl ab 2012 rechnet die Schwyzer Regierung mit einem Rückgang der Patientenzahlen. Dies führt dazu, dass der Kredit für die drei Spitäler für die Jahre 2012 und 2013 um 20 Millionen Franken tiefer ausfällt.

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Das Spital Schwyz. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Das Spital Schwyz. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

So sollen die Spitäler Schwyz, Einsiedeln und Lachen für die Jahre 2012 und 2013 Kantonsbeiträge an die innerkantonale Spitalversorgung von 110 Millionen Franken (2010 und 2011: 130) erhalten. Die Regierung unterbreitet dem Parlament einen entsprechenden Globalkredit.

Wie stark der erwartete Patientenrückgang ausfallen werde, sei schwer vorauszusagen, teilte die Schwyzer Staatskanzlei am Donnerstag mit. Eine Richtgrösse könnten die 1'500 im vergangenen Jahr abgelegten Gesuche um Kostengutsprache von Patienten sein, die sich in einem ausserkantonalen Spital behandeln lassen wollten.

Auf der anderen Seite rechnet der Schwyzer Regierungsrat aber auch damit, dass die Kosten für die ausserkantonalen Behandlungen stark zunehmen werden.

Ab 1. Januar 2012 tritt das revidierte Bundesgesetz über die Krankenversicherung in Kraft. Neben der freien Spitalwahl werde auch die Einführung der einheitlichen Fallpauschalen, die Aufhebung der Unterscheidung zwischen privaten und öffentlichen Spitälern und die Abgeltung des Investitionszuschlages zu einer verstärkten Konkurrenz zwischen den Spitälern und zu Verschiebungen bei den Spitalkosten führen, heisst es weiter.

sda