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Schwyzer Schüler beherrschen Mathematik und Rechtschreibung in der Zentralschweiz am besten

Im Zentralschweizer Vergleich sind die Schüler aus Schwyz und Zug die begabtesten. Uri, Nid- und Obwalden weisen punkto Mathematik nur unterdurchschnittliche Werte auf. Anders sieht es dafür zum Teil im sprachlichen Bereich aus.
Lucien Rahm
Ein Schüler löst Mathematik-Aufgaben auf einem Papier. (Symbolbild: Christian Beutler / Keystone)

Ein Schüler löst Mathematik-Aufgaben auf einem Papier. (Symbolbild: Christian Beutler / Keystone)

Die Untersuchung der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) fördert nicht nur auf nationaler Ebene teils markante Unterschiede zwischen den Fähigkeiten der Schüler verschiedener Kantone zutage. Auch wenn man die Zentralschweizer Kantone miteinander vergleicht, fallen Differenzen auf.

So schneiden die Schüler aus dem Kanton Schwyz im schweizweiten Vergleich überdurchschnittlich ab. Insbesondere hinsichtlich Orthografie und Mathematik vermag der Schwyzer Schulunterricht offenbar zu überzeugen. In letzterem Bereich erreichen 69 Prozent die von der EDK definierten Grundkompetenzen. Der Schweizer Schnitt liegt hierbei bei 62 Prozent. Im Kanton Luzern sind es lediglich 56 Prozent.

Die Rechtschreibung beherrschen 90 Prozent der Schwyzer Schüler ausreichend – 6 Prozentpunkte mehr als im deutschschweizerischen Schnitt. In Sachen Lesen übertreten sie mit 89 Prozent noch knapp das Landesmittel (88 Prozent). Englisch beherrschen die Schwyzer genau durchschnittlich gut: 86 Prozent erreichen die Grundkompetenz beim Leseverstehen, 95 beim Hörverstehen.

Schüler in Uri, Ob- und Nidwalden rechnen schlechter

Leicht weniger sattelfest sind punkto Rechnen die Schüler des Kantons Uri. Mit 60 Prozent, welche die Grundkompetenzen hierbei aufweisen können, liegen die Urner leicht unter dem Schweizer Schnitt von 62 Prozent. Etwas besser schneiden sie im sprachlichen Bereich ab. Lesen können 89 Prozent ausreichend gut, orthografisch überzeugen 87 Prozent der getesteten Schüler. Beim Englisch sieht es wiederum unterdurchschnittlich aus. 83 Prozent können die Sprache ausreichend gut lesend verstehen (Schnitt: 86%). Hörend klappt dies zu 95 Prozent, was dem Schnitt der anderen getesteten Kantone entspricht.

Auch Schüler aus Obwalden rechnen nur unterdurchschnittlich gut: 59 Prozent erreichen die Grundkompetenzen. Ungefähr dem Mittel entsprechend präsentiert sich die Situation hinsichtlich der sprachlichen Fähigkeiten der Obwaldner Schüler. Lesen können 89 Prozent ausreichend gut (CH: 88%), die Rechtschreibung beherrschen 83 Prozent (DCH: 84%). Englisch verstehen 94 Prozent hörend, unterdurchschnittliche 83 Prozent lesend.

In Nidwalden sieht es in Sachen Mathe nicht besser aus: 59 Prozent der Schüler können gut genug rechnen. Ausreichend gut lesen und korrekt schreiben, dazu sind 89 beziehungsweise 85 Prozent fähig. Im Englischen überzeugen 85 Prozent lesend und überdurchschnittliche 98 Prozent hörend.

Zuger Schüler durchwegs über dem Schnitt

Der Kanton Zug wiederum übertrifft den Durchschnitt in all diesen Belangen. Seine Schüler können zu 89 Prozent gut genug lesen, ebenso viele überzeugen hinsichtlich Rechtschreibung (DCH: 84%). Auch im Englischen brillieren die Zuger. 88 Prozent verstehen die Sprache durch Lesen ausreichend gut, 98 Prozent durch Hören. Beim Rechnen übertreffen die Zuger Schüler den Schweizer Durchschnitt mit ihren 67 Prozent um 5 Prozentpunkte. Stephan Schleiss, Zuger Landammann und Bildungsdirektor, ist zufrieden: «Unsere Erwartung war, dass wir im vorderen Drittel dabei sind. Das haben wir erfüllt.»

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