Schwyzer slowUp nur noch alle zwei Jahre

Der slowUp im Kanton Schwyz findet in diesem Jahr nicht statt. Die Finanziellen und personellen Ressourcen gaben laut den Veranstaltern den Ausschlag.

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Der prominent besetzte slowUp im Kanton Schwyz (hier u.a. mit Radrennfahrer Fabian Cancellara. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Der prominent besetzte slowUp im Kanton Schwyz (hier u.a. mit Radrennfahrer Fabian Cancellara. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Der slowUp in Schwyz findet am 23. Juni 2013 nicht statt. Dies teilt das lokale Organisationskomitee mit. Die personellen und finanziellen Ressourcen, die es braucht um einen slowUp durchzuführen, seien beachtlich. Insbesondere reichten die personellen Aufwendungen mit den lokalen Feuerwehrleuten nicht mehr aus.

Umfahrung Brunnen

Wegen der Sperrung des Mositunnels müsste das Zentrum von Brunnen dieses Jahr umfahren werden, was nur mit grossem Aufwand und zusätzlichen Auflagen bewältigt werden könnte. Zudem hat die Gemeinde Ingenbohl den diesjährigen Beitrag zum slowUp gestrichen. Deshalb muss das regionale Organisationskomitee neue Lösungen suchen. Um die Finanzierung sicherzustellen, soll der Anlass in Zukunft im Zweijahresrhythmus stattfinden. 

Mit dem Seetal und dem Sempachersee gibt es bereits zwei Regionen, die sich für einen Zweijahresrhythmus entschieden haben. Sie haben damit gute Erfahrungen gesammelt. Der 4. Slowup-Schwyz findet am 22. Juni 2014, der Fünfte am 12. Juni 2016 statt.

pd/rem

80 Prozent Stammkunden

Eine Teilnehmerbefragung des letztjährigen Schwyzer Slowups zeigt einige interessante Fakten auf: Bezüglich des Umweltgedankens – eines der Hauptziele der Befragung – schneidet der Schwyzer slowUp positiv ab, 83 Prozent der Teilnehmer reisten direkt mit dem Fahrrad, zu Fuss oder mit dem öffentlichen Verkehr an. Nur 17 Prozent kamen mit dem Auto. 90 Prozent der Befragten gaben an, in der Zentralschweiz zu wohnen. Für die Verpflegung geben die Befragten im Schnitt 20 Franken aus, hochgerechnet auf 12‘000 Teilnehmer wird ein Umsatz von 240‘000 Franken generiert. Bei der Befragung traf man auf 80 Prozent «Stammkunden» und 20 Prozent Erstbesucher. Was das OK am meisten erfreute: 98 Prozent der Gäste sind mit der Organisation zufrieden und 99 Prozent von ihnen werden ziemlich oder ganz sicher wieder an einem slowUp teilnehmen. pd/rem