Schwyzer Spital hilft Altersheimen

Die Umsetzung der neuen Pflegefinanzierung schreitet voran. Das Spital Schwyz erbringt neu auch Leistungen, für die sonst Alters- und Pflegeheime im Kanton zuständig wären.

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Das Spital Schwyz. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Das Spital Schwyz. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Dies geschieht im Rahmen eines Pilotprojekts bis Ende 2012. Neben der stationären und ambulanten Langzeitpflege regelt das Bundesgesetz die sogenannte Akut- und Übergangspflege. Diese Leistungskategorie ist eine maximal 14-tägige, vom Spitalarzt verordnete Pflege nach einem Spitalaufenthalt. Das Ziel der Akut- und Übergangspflege ist die Rückkehr des Patienten in jenen Zustand, in dem er sich vor seinem Spitalaufenthalt befunden hat, wie das Departement des Innern schreibt.

Grundsätzlich sind für die stationäre Akut- und Übergangspflege alle Alters- und Pflegeheime vorgesehen. Weil in den Alters- und Pflegeheimen praktisch keine Betten leer stehen, können alle anderen Patientinnen und Patienten die stationäre Akut- und Übergangspflege in Anspruch nehmen. Das Departement des Innern schreibt weiter, dass zu diesem Zweck im Rahmen einer maximal zweijährigen Pilotphase mit dem Spital Schwyz eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen wurde.

Um das Spital Schwyz als Leistungserbringer zuzulassen, hat das Departement des Innern dem Spital zudem eine «Pflegeheimbewilligung zur Führung von fünf speziellen Akut- und Übergangspflegebetten erteilt.» Es können zudem auch Patientinnen und Patienten aus anderen inner- und ausserkantonalen Akutspitälern dem Spital Schwyz zur Akut- und Übergangspflege zugewiesen werden.

pd/rem