SCHWYZER STRAFGERICHT: Trotz Wurstbeweis: Angeklagter leugnet Tat

Ein Mann wird beschuldigt, in Altendorf ein Haus in Brand gesteckt zu haben. Trotz DNA-Spuren bestreitet der Angeklagte vor dem Schwyzer Strafgericht die Tat.

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Der Brand am 9. Juni 2009 an der Bahnhofstrasse in Altendorf. (Bild pd)

Der Brand am 9. Juni 2009 an der Bahnhofstrasse in Altendorf. (Bild pd)

Am 9. Juli 2009 ist an der Bahnhofstrasse in Altendorf ein Haus abgebrannt. Es entstand Schaden von gegen 2 Millionen Franken. Am Freitag beschuldigte die Staatsanwaltschaft vor dem kantonalen Strafgericht einen 35 Jahre alten Techniker, damals in diesem Haus an mindestens fünf Stellen Feuer gelegt zu haben. Als Spur zu seiner Person erwies sich eine angebissene Wurst, die nach dem Brand im Haus in Altendorf gefunden wurde. An der Wurst fanden sich DNA-Spuren des Angeklagten.

Der Angeklagte leugnete vor dem Gericht die Tat. Sein Verteidiger erklärte, der Mann sei in jener Nacht stark betrunken in Altendorf unterwegs gewesen. Dabei habe er eine Wurst aus seinem Rucksack gegessen und den angebissenen Wurstzipfel in den Garten jenes Hauses geworfen, das später brannte. Daraufhin müsse wohl die Hauskatze den Wurstzipfel ins Haus getragen haben. Ob die Strafrichter die Version mit dem Büsi glauben, ist noch offen.

Das Urteil steht noch aus.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.