SCHWYZER STRASSENFASNACHT: Kräftig «güssä» brachte viele Orangen

Die Fasnacht hat mit ihrer ganzen Kraft die erste Runde genommen. Bei schönstem Winterwetter war der Schmutzige Donnerstag ein Prachtstag. Wie das Wetter, zeigten sich auch die Maschgraden in bester Laune.

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Bescherung der Schulkinder beim Aufibriger Schulhaus in Rickenbach. (Bild Laura Vercellone/Neue SZ)

Bescherung der Schulkinder beim Aufibriger Schulhaus in Rickenbach. (Bild Laura Vercellone/Neue SZ)

In Schwyz war nach der morgendlichen Rott in den Aussenquartieren vor allem der Nachmittag sehr belebt. Auf dem Hauptplatz waren nicht nur die Trommelwirbel zum Narrentanz zu vernehmen. «Güssä!», verlangten die Maschgraden, und die Kinder überboten sich, um eine der süssen Orangen, ein Chräpfli oder ein Zältli zu erhaschen.

Ähnlich präsentierte sich die Fasnacht in Ibach und Rickenbach. In Rickenbach fand vor allem der Jubiläumsumzug grosse Beachtung. In Ibach wechselten die Maschgraden die Bühne mit den Guuggenmusigen ab.

Wild und aussergewöhnlich
Ein von den Sujets her anderes Bild zeigte sich in Muotathal. Wild, romantisch und vor allem ideenreich, manchmal sogar mit aktuellem Hintergrund, wurden im Tal die fasnächtlichen Motive zur Schau getragen.

Teils schaurige Figuren wechselten mit hübschen Girls ab, die extravagant gekleidet, den Fasnachtsbesuchern so manchen Spruch ins Ohr flüsterten. Futuristisch war dagegen eine andere Gruppe Fasnächtler, die als wandelnde Computer die Strassen unsicher machten. Und auch das laute Element fehlte nicht. Auf ihren originell gestalteten Fahrzeugen trällerte laute Musik.

Erhard Gick