SCHWYZER VERWALTUNGSGERICHT: Polizei lässt Hanf verschimmeln

Hanf, den die Schwyzer Polizei beschlagnahmt hatte, ist im Zeughaus Steinen verrottet. Jetzt fordert der Betreiber der Hanfanlage, dass der Kanton dafür zahlen muss.

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Im früheren Zeughaus Steinen lagerte der verschimmelte Hanf. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Im früheren Zeughaus Steinen lagerte der verschimmelte Hanf. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Nach einer Razzia in einer Indoor-Anlage lagerte die Schwyzer Kantonspolizei Hanf im ehemaligen Zeughaus in Steinen. Zwei Jahre später gab das Kantonsgericht zwar den beschlagnahmten Hanf wieder frei, die Pflanzen waren aber inzwischen unbrauchbar geworden.

105'000 Franken gefordert
Darum verlangte gestern der Plantagenbesitzer vom Kanton Schwyz Schadenersatz in der Höhe von 105'000 Franken. Denn die Polizei habe die Pflanzen unsachgemäss gelagert, die 26 Kilo Hanf seien darum nach zwei Jahren ausgetrocknet und vom Schimmelpilz zerfressen gewesen. Über die Forderung des Hanfbauern wurde vor dem kantonalen Verwaltungsgericht verhandelt. Wie das Gericht die Klage gegen den Kanton beurteilt, ist noch offen, der Entscheid steht noch aus.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.