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SCHWYZ/ZUG: Etzelwerk: Drei Kantone spannen zusammen

Die Kantone Schwyz und Zug möchten zusammen mit Zürich im Etezlwerk am Sihlsee mehr Strom produzieren. Zusammen mit den Bezirken Einsiedeln und Höfe gehen sie dafür vor Bundes-Verwaltungsgericht.
Blick auf den Sihlsee. (Archivbild Daniela Bellandi/Neue LZ)

Blick auf den Sihlsee. (Archivbild Daniela Bellandi/Neue LZ)

In Altendorf betreibt die SBB das Etzelwerk zur Produktion von Bahnstrom. Es wird aus dem Sihlsee gespeist. Die drei Kantone Schwyz, Zug und Zürich sowie die Bezirke Einsiedeln und Höfe sind laut einer gemeinsamen Mitteilung überzeugt, «mit modernen technischen Mitteln mehr Strom aus Wasserkraft im Etzelwerk produzieren zu können».

Für die Nutzung des Sihlseewassers haben die zuständigen Stellen der SBB eine wasserrechtliche Konzession erteilt. Diese läuft 2017 aus und soll nach dem Willen der Kantone und der beiden Bezirke nicht verlängert werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Gemäss Konzessionsvereinbarung sollen in diesem Fall die Anlagen zur Stromgewinnung in das Eigentum der Konzessionsgeber übergehen (ein sogenannter «Heimfall»).

SBB: «Heimfallrecht besteht nicht mehr»
Die SBB bestreitet das Heimfallrecht und das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), dem die SBB untersteht, entschied Ende November 2009, dass das Heimfallrecht nicht mehr bestehe.

Die Kantone und Bezirke bestreiten dies und haben beim Bundesverwaltungsgericht gegen den Entscheid Beschwerde erhoben.

ana

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