SEEBODENALP: Küssnacht muss der Luftseilbahn helfen

Für die Luftseilbahn auf die Seebodenalp wird die Luft dünn. Ohne enge Zusammenarbeit mit Partnern ist ein Überleben fraglich.

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Die Luftseilbahn Küssnacht - Seebodenalp. (Archivbild Neue LZ)

Die Luftseilbahn Küssnacht - Seebodenalp. (Archivbild Neue LZ)

Ohne ein klares Bekenntnis des Bezirks zur Luftseilbahn von Küssnacht auf die Seebodenalp, wird es wohl nichts mit dem Überleben der Bahn. 2017 läuft die Konzession aus. Benno Barmettler, Verwaltungsratspräsident der Luftseilbahn Küssnacht-Seebodenalp AG sagt, dass die Zukunft der Bahn bis 2013 klar sein müsse, sonst könne man die Finanzierung und die entsprechenden Gesuche für einen Neubau oder allfällige Einsprachen nicht bis zum Ablauf der Konzession unter Dach und Fach bringen.

Schwächen aufgezeigt
Kosten soll ein Bahnneubau gegen 8,5 Millionen Franken. Dieser Betrag ist ohne Hilfe des Bezirks für die Unternehmung nicht finanzierbar. Ein von Studierenden der Hochschule Luzern ausgearbeiteter Businessplan zeigt Schwächen auf. So fehle der Bahn eine klare Positionierung, aber auch ein klares Profil. Sie werde am Markt zu wenig wahrgenommen.

Konkurrenz: Strasse
Probleme bereitet der Bahn vor allem die Konkurrenz durch die Strasse, die auf die Seebodenalp führt. Ohne eine Einschränkung des Autoverkehrs auf die Alp werde ein Überleben der Bahn schwierig. Für Verwaltungsratspräsident Benno Barmettler hat der Businessplan eine neue Erkenntnis gebracht. Die Bahn muss vermehrt mit Partnern zusammenarbeiten. Mögliche Partner wolle man bald angehen.

Harry Ziegler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.