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SEEWEN: Schwyzer Regierung weiterhin gegen Bundesasylzentrum im Wintersried

Die Schwyzer Regierung hat sich an der Kantonsratssitzung vom Donnerstag überrascht und enttäuscht gezeigt über die Absichten des Bundes, am Bundesasylzentrum in Seewen festzuhalten. Sie will nun nochmals über die Bücher gehen.
Der Bund sucht eine einvernehmliche Lösung, eine Alternative zum Wintersried sieht er aber nicht. (Bild: Andreas Seeholer / Bote der Urschweiz)

Der Bund sucht eine einvernehmliche Lösung, eine Alternative zum Wintersried sieht er aber nicht. (Bild: Andreas Seeholer / Bote der Urschweiz)

Die Schwyzer Regierung könne den Entscheid der zuständigen Bundesrätin Simonetta Sommaruga nicht nachvollziehen, sagte Volkswirtschaftsdirektor Andreas Barraud (SVP). Barraud zeigte sich überrascht und enttäuscht über das Vorgehen, zumal das Vernehmlassungsverfahren zum Sachplan Asyl noch gar nicht abgeschlossen sei.

Der Entscheid von Sommaruga für den Standort Seewen richtet sich gegen den Willen der Zentralschweizer Regierungen, die den Standort Glaubenberg bevorzugen. Laut Barraud wird der Schwyzer Regierungsrat die Abklärungen der entsprechenden Bundesämter genau studieren, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Schwyz und Obwalden haben bis Ende 2017 die Möglichkeit, einen alternativen Standort vorzuschlagen.

Die Schwyzer Regierung äusserte sich bereits mehrfach gegen das geplante Asyl-Ausreisezentrum im Wintersried. Sie ist der Ansicht, es erschwere die Entwicklung des Schwyzer Talbodens zwischen Schwyz und Brunnen. Auch nach dem Entscheid aus Bern bleibt Schwyz laut Volkswirtschaftsdirektor Barraud bei seiner Haltung. (sda)

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