SEEWEN: Warm, wärmer, heiss - das Guugge-Warm-up

Heiss wars am Samstagabend in Seewen nicht nur im Festzelt, heiss war auch der erste Guuggesound dieser Fasnachtssaison.

Drucken
Teilen
Die Fasnacht ist eröffnet. In Seewen taten dies sieben Guuggenmusigen, unter ihnen die Urmischlegel. (Bild Erhard Gick)

Die Fasnacht ist eröffnet. In Seewen taten dies sieben Guuggenmusigen, unter ihnen die Urmischlegel. (Bild Erhard Gick)

Das Warm-up war brillant, schön und ein Sound-Ereignis. Unter dem Motto «Schwyz Sports Award» zeigten sich sieben Guuggenformationen tatsächlich sportlich. Auf der Bühne im Käppeliareal im Steinbislin wechselten sich die Fronalpchessler aus Morschach, die gastgebenden Urmi-Schlegel aus Seewen, die Jungguugger aus Doppelschwand, die Dorf-Fäger aus Steinerberg, die Lütertüter aus Hildisrieden, die Nooteheuer aus Witterswil und die Biberchroser aus Bennau in einem kakofonischen Marathon ab. Heisser Rhythmus, ein Wirbelsturm auf den Pauken, Trommeln und Schlaginstrumenten, begleitet von fasnächtlichem Stimmungssound von zig Trompeten und Posaunen, heizte dem Publikum ein.

Die Guuggen – das Warm-up wurde von den Urmi-Schlegel organisiert – versprach einiges: Es war brillanter als Roger Federer, schöner als Sarah Meier, schneller als Fabian Cancellara. Das behaupteten jedenfalls die zahlreichen Guuggen an ihrer Fasnachtseröffnung in Seewen.

Erhard Gick