SEKUNDARSTUFE I: Die Regierung will nur noch ein Schulmodell

Nach welchem Modell die Sekundarstufe im Kanton Schwyz geführt wird, ist offen. Klar scheint: Es wird überall das Gleiche geben.

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Eine Sekundar-Schulszene in der Schule Berg in Rothenthurm. (Archivbild Andrea Schelbert/Neue SZ)

Eine Sekundar-Schulszene in der Schule Berg in Rothenthurm. (Archivbild Andrea Schelbert/Neue SZ)

Ein Schulmodell in der Sekundstufe I erleichtert es den Lehrbetrieben, ihre Lehrlinge auszuwählen. Das antwortet der Schwyzer Regierungsrat auf eine Motion des Einsiedler CVP-Kantonsrats Alois Gmür. Dieser verlangt, dass im Kanton flächendeckend das Modell der kooperativen Schule (KOS) mit drei Niveauklassen eingeführt werden soll. Ganz soweit will der Regierungsrat allerdings nicht gehen. Er legt sich lediglich darauf fest, dass die Oberstufe in Zukunft nach nur einem Modell geführt werden wird. Ob das das KOS-Modell oder wie bisher in den meisten Bezirken das dreistufige (Sekundar-, Real- und Werkschule) Modell sein wird, darauf legt sich der Regierungsrat in der Motionsantwort nicht fest.

Allerdings lässt sich aus dem aktuellen Grundlagenbericht Bildung eine leichte Tendenz der Regierung herauslesen. Sie setzt noch auf den freiwilligen Umstieg zum KOS-Modell. Die Motion Gmürs soll in ein Postulat umgewandelt und dann erheblich erklärt werden.

Harry Ziegler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.