SEMPACH: Vom Tetraplegiker zum Musterlehrling

Die Geschichte um den 17-jährigen Tetraplegiker nimmt ein glückliches Ende: Lionel Wyser ist praktisch gesund und hat eine Lehrstelle gefunden.

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An seinem neuen Arbeitsplatz bei Atmoshaus: Lionel Wyser freut sich über die Lehrstelle. (Bild Nadia Schärli)

An seinem neuen Arbeitsplatz bei Atmoshaus: Lionel Wyser freut sich über die Lehrstelle. (Bild Nadia Schärli)

«Eigentlich ist es ein Wunder», sagt Kari Emmenegger, Berufsberater am Schweizer Paraplegiker-Zentrum (SPZ). Als wir die Büros der Atmoshaus AG betreten, ist Lionel Wyser gerade am Freihandzeichnen. Was für andere eine ganz normale Tätigkeit ist, wäre für den 17-Jährigen noch vor einigen Monaten nicht denkbar gewesen. Genau ein Jahr ist es nun her, seit Lionel plötzlich zum Tetraplegiker wurde: Er konnte damals weder essen noch sich bewegen, und die Lehre als Landschaftsgärtner musste er bald darauf aufgeben.

Konnte letztlich auswählen

Auf den Spitalaufenthalt folgte eine lange Zeit im Paraplegiker-Zentrum, wo Lionel schnell Fortschritte machte. Nur ein Wunsch schien in diesem Moment unerfüllbar: Noch im kommenden Sommer eine neue Lehrstelle beginnen zu dürfen. Gescheitert wäre dieser allerdings nicht an den Fähigkeiten des jungen Mannes, sondern an der Tatsache, dass alle Lehrstellen schon vergeben waren. Auf den Beitrag unserer Zeitung hin meldeten sich gleich vier Arbeitgeber, die bereit waren, für Lionel Wyser eine neue Lehrstelle zu schaffen. Und so hatte Lionel letztlich sogar die Wahl.

Rahel Schnüriger

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