SHAKESPEARE: Schwerer Stoff für die Theaterleute

Man könnte denken, wer Shakespeare und Laientheater miteinander verbindet, müsse verrückt sein. Nicht so die Küssnachter Theaterleute. Sie wagen sich an einen Klassiker.

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Die Küssnachter Theaterleute; hier mit der letzten Produktion in der Hohlen Gasse.(Bild Fabienne Arnet/Neue LZ)

Die Küssnachter Theaterleute; hier mit der letzten Produktion in der Hohlen Gasse.(Bild Fabienne Arnet/Neue LZ)

Nach der Freilichtaufführung in der Hohlen Gasse im letzten Jahr und den Essspielen 2006 spielen die Küssnachter Theatermacher jetzt wieder auf einer klassische Bühne. Wird es den Zuschauern in den normalen Theatersesseln langweilig?

«Bestimmt nicht», sagt der Präsident der Theaterleute, Patrick Hediger. «Denn mit Sheakespeares «Hamlet» haben wir ein Stück ausgewählt, das immer aktuell bleibt.» Regisseur Simon Ledermann ergänzt, dass die deutsche Fassung Daniel Calls - von Patrick Hediger in die Schweizer Mundart übertragen - sich durch ein hohes Tempo und ausserordentlich viel Humor auszeichne.

Mit Laien «Hamlet» aufzuführen, sei schon eine besondere Herausforderung, sagt der in Obwalden aufgewachsene Regisseur. «Anfangs denkt man, man müsse aus einem Shakespeare-Klassiker etwas brutal Gescheites machen - doch das ist nichts», so Ledermann.

Denn das Stück sei nicht so schwer, wie man gemeinhin annehme. Im Gegenteil: «Die Komik der Figuren ist überwältigend. Zudem folgen witzige und berührende Szenen einander sehr schnell», sagt er. Mit «Hamlet» nähert sich die ambitionierte Truppe der Küssnachter Theaterleute wieder ihren Wurzeln.

Stefan Schütz

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Montag in der Neuen Schwyzer Zeitung.