SICHERHEIT: Feuerwehr Einsiedeln soll professionalisiert werden

Die Feuerwehr Einsiedeln soll teilweise professionalisiert werden. Und zwar, weil sie immer mehr zu tun hat und die Kadermitglieder dadurch unter einer immer grösser werdenden zeitlichen Belastung stehen.

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Die Feuerwehr bei der Arbeit. (Bild: Archiv Neue SZ / Symbolbild)

Die Feuerwehr bei der Arbeit. (Bild: Archiv Neue SZ / Symbolbild)

So schlägt das Offizierkorps vor, ein 50-Prozent-Pensum für die Stabsarbeit und ein 20-Prozent-Pensum für den Materialdienst zu schaffen. Dies teilte der Einsiedler Bezirksrat am Freitag mit.

Die Motivation, die Bereitschaft und die Loyalität bei der Mannschaft sei sehr hoch. Trotzdem würden vor allem tagsüber bei Einsätzen personelle Engpässe auftreten, heisst es. Um dieses Problem etwas zu entschärfen, wurde 2014 ein neues Alarmierungssystem eingeführt.

Doch die Feuerwehr Einsiedeln kämpft mit weiteren Problemen. So bleibe die Belastung am Arbeitsplatz hoch und vermehrt würden Mitglieder der Feuerwehr ausserhalb von Einsiedeln arbeiten. Auch die Sicherheitsbedürfnisse der Bevölkerung sowie die Bevölkerungszahl stiegen.

Neben dem Vorschlag der Teilprofessionalisierung schlug die Feuerwehr dem Bezirksrat als zweite Variante auch vor, dass die Feuerwehr sich auf die Kernaufgaben konzentrieren solle und die Bereiche Dienstleistung und Support ausgelagert werden sollen.

Der Bezirksrat jedoch zweifelt an dieser Variante. "Das Image der Feuerwehr als kompetenter Dienstleister würde Schaden nehmen", schreibt er. Die Vorteile einer Teilprofessionalisierung würden überwiegen.

Die vorgesehene Teilprofessionalisierung hätte jährliche Mehrkosten von 56'000 Franken zur Folge. Die Budgetgemeinde vom 9. Dezember muss die neuen Stellen aber erst noch genehmigen.

sda