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SICHERHEIT: Neue Debatte um den Skihelm

Der schwere Skiunfall von Thüringens Ministerpräsident Althaus lanciert die Sicherheitsdebatte. Experten plädieren für das Helmtragen und angepasste Fahren.
Ein Skisportler mit Helm im Ski-Gebiet Melchsee-Frutt. Bild Peter Appius/Neue LZ (Archiv)

Ein Skisportler mit Helm im Ski-Gebiet Melchsee-Frutt. Bild Peter Appius/Neue LZ (Archiv)

Dieter Althaus, Ministerpräsident des deutschen Bundeslandes Thüringen, prallte auf einer Skipiste in der Obersteiermark derart heftig mit einer Skitouristin zusammen, dass er mit einem Schädel-Hirn-Trauma und einer Hirnblutung ins Spital eingeliefert werden musste. Noch tragischer endete der Skiausflug für die 41-Jährige. Sie erlag ihren Verletzungen noch auf dem Weg ins Spital.

Trotz schweren Verletzungen hatte Althaus Glück. Denn möglicherweise rettete ein Helm sein Leben. Er hatte einen Skihelm auf, die Skifahrerin nicht. «Bei einem schweren Aufschlag auf das Hirn hat man ohne Helm praktisch keine Chance», bestätigt Sportmediziner Beat Villiger. Der Helm verhindere vor allem die schweren Schädelfrakturen, so Villiger. «Ich bin absolut der Meinung, dass für Skifahrer ein Helmtrageobligatorium gelten sollte».

Klar, dass sich auch die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) für das Helmtragen ausspricht. Allerdings gibt Suva-Sprecher Erich Wiederkehr zu bedenken, dass «wer einen Helm trägt, sich möglicherweise in einer trügerischen Sicherheit wiege».

Ueli Kneubühler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben vom Samstag, 3. Januar.

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