SIEDLUNGSENTWICKLUNG: Kanton Schwyz soll weiter moderat wachsen

Vor allem der Siedlungsdruck aus der Metropolitanregion Zürich und die Absicht, mehr Arbeitsplätze im Kanton zu schaffen, werden dazu beitragen, dass der Kanton Schwyz weiter moderat wachsen wird. Dies geht aus der aktuellen Schwyzer Raumentwicklungsstrategie hervor.

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Blick vom Mythen in den Schwyzer Talkessel.. (Bild: Luzerner Zeitung)

Blick vom Mythen in den Schwyzer Talkessel.. (Bild: Luzerner Zeitung)

Mit der Annahme des revidierten Raumplanungsgesetzes (RPG) des Bundes im März 2013 wurden die Kantone verpflichtet, eine Siedlungsstrategie auszuarbeiten und den Baulandbedarf für die kommenden 25 Jahre festzulegen.

Nun hat der Kanton Schwyz seine Siedlungsentwicklung in die Hände genommen und stellt den Bezirken und Gemeinden die Raumentwicklungsstrategie zu, zu der sie bis Ende Oktober Stellung nehmen können.

Das Amt für Raumentwicklung, welches im Kanton Schwyz für die Umsetzung des Bundesauftrags verantwortlich ist, geht davon aus, dass der Kanton weiter wächst. Dazu würden vor allem der Siedlungsdruck aus der Metropolitanregion Zürich und die Absicht, mehr Arbeitsplätze im Kanton zu schaffen, beitragen, teilte das Volkswirtschaftsdepartement am Donnerstag mit.

Der Kanton Schwyz will die künftige Siedlungsentwicklung innerhalb von klaren Rahmenbedingungen lenken. Grundsätzlich sei davon auszugehen, dass die heutigen Bauzonen den Bedarf der nächsten 15 Jahre decken würden. Längerfristig sei davon auszugehen, dass weitere Einzonungen notwendig seien.

Aus verkehrstechnischen Überlegungen soll das weitere Wachstum vor allem in gut erschlossene Lagen gelenkt werden. "Die Innenentwicklung im bestehenden Siedlungsgebiet hat Vorrang vor der Einzonung neuer Gebiete", schreibt das Volkswirtschaftsdepartement.

Parallel zur Raumentwicklungsstrategie überarbeitet der Kanton momentan auch den kantonalen Richtplan.

sda