Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

SINS: Eine sehr lehrreiche Erfahrung

Naturschützer haben kürzlich in einem Feuchtgebiet Gras geschnitten. Bei der anstrengenden Arbeit haben auch Mitarbeiter einer Zürcher Firma geholfen. So ist die Arbeit schneller erledigt gewesen.
Für Den Natur- und Vogelschutzverein Oberfreiamt: Anita Gössi
Ein Helfer bei der anstrengenden Arbeit mit der Sense im Feuchtgebiet des Töniweihers in Sins. (Bild: PD)

Ein Helfer bei der anstrengenden Arbeit mit der Sense im Feuchtgebiet des Töniweihers in Sins. (Bild: PD)

Am 8. September tauschten zehn Mitarbeiter der Firma IHS Markit aus Zürich für einmal die Computermaus gegen eine Sense, die bequemen Büroschuhe gegen Gummistiefel und den Telefonhörer gegen eine Heugabel. Statt Marktanalyse war Mithilfe bei der Pflege des rund 70 Aren grossen Feuchtgebietes Töniweiher in Sins gefragt.

Seit 1984 erfolgt das jährliche Mähen des Sumpfgrases in diesem Feuchtgebiet von nationaler Bedeutung durch den Natur- und Vogelschutzverein Oberfreiamt (NVVO). Gerhard Vonwil leitet das Helferteam rund um die zeitaufwendige und schweisstreibende Arbeit. Da sind weitere helfende Hände immer willkommen! Diese boten sich durch den Kontakt zur IHS Markit in Zürich. Die Firma mit Hauptsitz in London suchte für ihren freiwilligen Naturschutztag eine neue Herausforderung.

Die Helfer haben ihre Arbeit schnell verstanden

Zugegeben, vom NVVO aus waren wir etwas skeptisch, wie sich diese Büroleute auf dem Feld bewähren würden. Doch wurden wir schnell eines Besseren belehrt. Nach einer kurzen Einführung zu Flora und Fauna durch den Einsatzleiter Gerhard Vonwil wurden die Helfer in drei Gruppen aufgeteilt. Die Mitarbeiter und Vereinsmitglieder packten ihr Werkzeug und marschierten ins Feld.

Die erste Gruppe mähte mit der Sense. Für einige der Teilnehmer war es das erste Mal. Aber im Nu hatten alle den Dreh raus, und die Seggen wurden immer schneller Opfer der scharfen Klinge. Die zweite Gruppe rechte das Gemähte im unebenen, sumpfigen Gelände zusammen und transportierte das Schnittgut an den Strassenrand. Von dort aus wurde es später von Landwirten abgeholt. Zudem musste eine Hecke zurückgestutzt werden.

Die helfenden Hände wurden gut bewirtet

Die dritte Gruppe schleppte die abgesägten Äste an den Waldrand und schichtete sie dort fachmännisch zu drei Meter hohen Haufen. Ob auf Englisch, Französisch oder Schweizerdeutsch, es wurde viel gelacht, gescherzt und interessante Gespräche geführt. Die strenge Arbeit wurde unterbrochen von Znüni, Zmittag und Zvieri. Diese Pausen zum Tanken von Energie in Form von Speckbrot, Käsekuchen und Sandwiches sowie weiteren Köstlichkeiten aus den Küchen von Peter Chiodi, Monika Kissling und Anita Gössi stärkten das Team. Und obwohl alle die harte Arbeit in den Knochen spürten, wurde danach mit viel Elan wieder zu Sense, Gabel und Rechen gegriffen und bis um 17 Uhr fleissig weitergearbeitet.

Die Zusammenarbeit hat sich als fruchtbar erwiesen

Der NVVO schaut begeistert zurück auf die bereichernde Zusammenarbeit mit dem Team IHS Markit aus Zürich. Hätten wir jährlich zwei solcher Teams, die Pflege des Töniweihers wäre gelöst. Ganz herzlichen Dank gebührt dem ganzen Team der IHS Markit für den freiwilligen Einsatz in unserem Feuchtgebiet. Wir würden uns freuen über weitere Wiederholungen dieser Zusammenarbeit. Nachahmer sind herzlichst willkommen!

Für den Natur- und Vogelschutzverein Oberfreiamt: Anita Gössi

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.