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SINS: Rekord beim Kursangebot

Die 19. Auflage des Ferienpasses präsentiert eine Fülle von Angeboten. Ein Blick zurück zeigt, wie stark sich das Sommerferienangebot entwickelt hat.
Glaskunst herstellen findet sich auch dieses Jahr im Angebot. (Bild: Stefan Kaiser (Auw, 6. August 2013))

Glaskunst herstellen findet sich auch dieses Jahr im Angebot. (Bild: Stefan Kaiser (Auw, 6. August 2013))

Nicht weniger als 80 Kurse hat der Ferienpass Sins im Angebot – Bestwert. Von der Herstellung von Windlichtern über einen Besuch bei der Polizei (Kursbeschreibung: «Mit was für Werkzeugen arbeitet die Polizei? Du darfst die Gegenstände in die Hände nehmen und auch einsetzen») über «einen Einblick in den Pony-Alltag» bis hin zum Unterwasser-Rugby – den Kindern wird während der letzten zwei Sommerferienwochen (29. Juli bis 12. August) einiges geboten. Die Kursorte erstrecken sich bis nach Zug. Der Ferienpass richtet sich nicht nur an Kinder, die in der Gemeinde Sins wohnhaft sind. Teilnahmeberechtigt sind alle Kinder, die in Sins zur Schule gehen, also auch jene aus Abtwil, Auw, Dietwil, Mühlau und Oberrüti und darüber hinaus die Primarschüler aus Dietwil.

Schönheitstipps sind tief im Kurs

Nach Auskunft von Claudia Arnold vom organisierenden Ferienpass-Team haben sich 167 Kinder angemeldet, deren vier besuchen die Oberstufe. Letztes Jahr waren es 164 Teilnehmer gewesen. Die meisten der geplanten Kurse finden statt, einige – wie Klettern und Badminton – sind zusammengelegt worden. Auf zu geringen Anklang sind hingegen beispielsweise die Kurse Schminktipps und Flipperkasten gestossen.

Es ist die 19. Ausgabe des Sinser Ferienpasses. 1999 hatte die Gemeinderätin Regine Villiger die Idee dazu, inspiriert von umliegenden Ortschaften und dem Kanton Zug. Das Angebot damals war im Vergleich zu heute überschaubar: 21 Kurse umfasste es, einer der Renner war die Möglichkeit, «zu verfolgen, wie 30 Kilogramm Mehl zu Brot werden», wie der Ausgabe unserer Zeitung vom August 1999 zu entnehmen ist. Jener Kurs wurde aufgrund seines Erfolgs gleich zweimal durchgeführt. 120 Kinder nahmen daran teil, was die Organisatorinnen dazu bewog, über eine Weiterführung nachzudenken. Aus diesem Nachdenken ist längst ein Nicht-mehr-Wegzudenken geworden. Im Rekordjahr 2013 besuchten 234 Kinder die 72 Kurse, damals erstmals unter Teilnahme der Dietwiler. 2015 gründeten die Organisatorinnen einen Verein, um sich finanziell abzusichern.

Raphael Biermayr

raphael.biermayr@zugerzeitung.ch

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