SISIKON/RIEMENSTALDEN: Gestein zertrümmerte Sammelbecken

Die Rekognoszierung des Dorni-Gebietes ergab neue Erkenntnisse. «Wider Erwarten gab es am Montagabend keinen Felssturz.»

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Die Lawine aus Steinen und Schlamm. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Die Lawine aus Steinen und Schlamm. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Nach den starken Niederschlägen vom Montag und der daraus entstandenen Gerölllawine im Gebiet Sisikon gehen die Aufräumarbeiten weiter. Die Strasse nach Riemenstalden wird morgen wieder offen sein. Inzwischen haben Fachleute die Lage im Hang beurteilt. Unmittelbar bestehe keine Gefahr für erneute Rutschungen, da die Geröllmassen im Moment stabil sind.

Der Auslöser der Lawine konnte ebenfalls ermittelt werden. «Wider Er­warten gab es am Montagabend keinen Felssturz, was natürlich sehr beruhigend ist», so der Förster Peter Steinegger. «Doch ganz oben ist etwas Unvorhersehbares passiert.» Riesige Gesteinsblöcke von rund 25 Tonnen haben das mit Schlamm und Gestein gefüllte Sammelbecken zertrüm­mert und so den Murgang ausgelöst. Es sei eine Verkettung von unglücklichen Umständen gewesen, die zu diesem Murgang führte, und war so nicht voraussehbar, erklärte der Förster weiter.

Irene Infanger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.