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SKIGEBIETE ZENTRALSCHWEIZ: Zahlreiche Pisten wegen Lawinengefahr geschlossen

Die Niederschläge am Wochenende haben in der Zentralschweiz für grosse bis sehr grosse Lawinengefahr gesorgt. Deswegen sind die Pisten und Anlagen in den Skigebieten nur teilweise geöffnet.
Die Lawinengefahrenkarte für den Montag, 22. Januar 2018. Dunkelrot entspricht der Gefahrenstufe sehr gross (fünfte Stufe). Dies ist die höchste Stufe. Rot entspricht der Gefahrenstufe gross (vierte Stufe). (Bild: Screenshot Naturgefahrenkarte www.naturgefahren.ch (22. Januar 2018))

Die Lawinengefahrenkarte für den Montag, 22. Januar 2018. Dunkelrot entspricht der Gefahrenstufe sehr gross (fünfte Stufe). Dies ist die höchste Stufe. Rot entspricht der Gefahrenstufe gross (vierte Stufe). (Bild: Screenshot Naturgefahrenkarte www.naturgefahren.ch (22. Januar 2018))

Für Lawinen in der Zentralschweiz gilt am Montag gemäss dem Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) die Gefahrenstufe «gross» bis «sehr gross». Die entspricht der vierten und fünften von fünf Gefahrenstufen. Hinzu komme ein kräftiger West- bis Südwestwind.

In Andermatt gilt die Gefahrenstufe «sehr gross». Der Gemsstock bleibt deswegen am Montag den ganzen Tag über geschlossen, wie die Skiarena Andermatt-Sedrun vermeldet. Ebenso bleibt das Gebiet Andermatt-Gütsch geschlossen. Im Gebiet Oberalppass-Dieni ist einzig die Sesselbahn Dieni-Milez in Betrieb. Andermatt ist wegengesperrter Strassen und Bahnlinienzudem von derAussenwelt abgeschnitten.

FürEngelberggilt die die Gefahrenstufe «sehr gross». Aus Sicherheitsgründen sind am Montag deswegen alle Pisten oberhalb der Gerschnialp geschlossen, meldet Engelberg-Titlis Tourismus auf der Website.

Auf der Melchsee-Frutt herrscht die Lawinengefahrenstufe «gross». Zudem weht starker Westwind. Auch deshalb ist der Betrieb der Anlagen eingeschränkt. Am Montagmorgen waren gemäss der Website acht von vierzehn Bahnen und Lifte in Betrieb sowie drei von zehn Pisten geöffnet (Stand 9.55 Uhr).

Im SkigebietSörenberg bliebt das Rothorn am Montag geschlossen. Es gilt die Gefahrenstufe «gross». Auf der Marbachegg sind gemäss der Website der Sportbahnen die Talabfahrten geschlossen.

Im Skigebiet Klewenalp sind der Bahn- und Skibetrieb wegen des starken Windes und «sehr grosser» Lawinengefahr eingeschränkt. In diesem Gebiet sind gemäss Website sechs von vierzehn Anlagen und 6 von 17 Pisten geöffnet (Stand 10.22 Uhr).

Für das Skigebiet Hoch-Ybrig gilt die Lawinengefahrenstufe «gross» bis «sehr gross». Hier sind alle Bahnen und Lifte in Betrieb, wie der automatische Wetterdienst per Telefonabfrage mitteilt (Stand 7 Uhr). Die Talabfahrt Weglosen, die Skisafari, der Funpark und der Skicross sind jedoch geschlossen.

Im Gebiet Stoosweht ebenfalls kräftiger Wind und die Sesselbahn Klingenstock ist geschlossen, wie die Stoosbahnen auf ihrer Website vermelden (Stand 10:44 Uhr). Es könne aber sein, dass im es im Verlaufe des Tages noch zu Änderungen kommen werde.

Gemäss der Wettervorhersage von Meteonews hält der Niederschlag am Montag an, was die Situation weiter verschärft. Die Hochwassergefahr steige an und auch Erdrutsche und Murgänge seien möglich. Im Flachland erwarten die Experten 30 bis 50 Liter Regen pro Quadratmeter, entlang der Voralpen und Alpen stellenweise bis zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter. Die Schneefallgrenze steigt auf 1500 bis 1800 Meter an. In den Hochalpen fällt bis zu einem Meter Schnee, stellenweise auch mehr.

Es herrscht zudem ein kräftiger Südwest- bis Westwind mit Böen von 60 bis 70 Stundenkilometer. An exponierten Lagen und erreichen die Böen eine Geschwindigkeiten von bis 100 Stundenkilometer. In den Bergen weht der Wind teilweise mit Orkanstärke. Am Dienstag sollte sich das Wetter gemäss den Meteorologen dann wieder beruhigen.

Die Lawinengefahr nimmt hingegen nicht ab. Gemäss dem Bulletin des SLF vom Montagabend ist am Dienstag in der Zentralschweiz die Lawinengefahr in den meisten Gebieten «gross» bis «sehr gross».

spe

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