SKIUNFÄLLE: Ski-Unfälle immer schlimmer

In der aktuellen Skisaison haben sich weniger Schneesportler verletzt als im Vorjahr. Doch die Verletzungen werden immer schwerer.

Rahel Schnüriger
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Verletzungen auf den Skipisten werden immer schwerer (gestellte Szene). (Symbolbild Neue LZ)

Verletzungen auf den Skipisten werden immer schwerer (gestellte Szene). (Symbolbild Neue LZ)

Die Bilanz der Zentralschweizer Skisaison 2012/13 ist eigentlich eine positive. Die Rega transportierte in der Zentralschweiz 190 Patienten nach Wintersportunfällen. Das sind etwas weniger als in der Vorsaison (201 Transporte) und beträchtlich weniger als in der Saison 2010/11, als die Rega 255 Patienten transportierte.

Bei einem näheren Blick zeigt sich auch, dass unabhängig von der Anzahl Unfälle die Verletzungen in den letzten Jahren immer schlimmer wurden. Das bekommen einerseits die Spitäler zu spüren: «Wir haben zunehmend schwere Verletzungsmuster zu behandeln», sagt etwa Roger Schlüchter, Chefarzt Chirurgie am Spital Schwyz.

Aber auch die Rega stellt fest: «Schwere Rücken- und Schulterverletzungen haben tendenziell zugenommen», so Ariane Güngerich, «genauso wie die Patienten mit Mehrfachverletzungen nach Kollisionen.»

Moderne Skis verleiten

Die Tendenz zu immer schwereren Verletzungen stellt auch Samuli Aegerter, Schneesportexperte beim Schweizer Unfallversicherer Suva, fest. Die Ursache dafür sieht er in erster Linie beim Tempo: «Die modernen Skis und perfekt präparierten Pisten verleiten zum schnell fahren», sagt er. «Dabei stellt sich die Frage, ob der Körper wirklich vorbereitet ist, um mit den dabei wirkenden Kräften umzugehen.»

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