SMARTMOB: Sich tot stellen gegen Kriegsmaterial-Export

Am Donnerstag lassen sich Teilnehmer eines sogenannten «Smartmobs» an verschiedenen Plätzen der Schweiz zu Boden fallen. Und demonstrieren damit gegen den Kriegsmaterial-Export.

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Hier sollen Personen für vier Minuten «tot» umfallen: Beim Luzerner Torbogen ist der sogenannte Smartmob geplant. (Archivbild Chris Iseli/Neue LZ)

Hier sollen Personen für vier Minuten «tot» umfallen: Beim Luzerner Torbogen ist der sogenannte Smartmob geplant. (Archivbild Chris Iseli/Neue LZ)

Nach einem ersten erfolgreichen sogenannten «Smartmob» (siehe Box) in Genf am 29. Oktober organisieren Gleichgesinnte aus der ganzen Schweiz einen landesweiten Smartmob. Wie es in einer Mitteilung der Organisatoren des Smartmobs heisst, werden am (morgigen) Donnerstag, 19. November, junge Menschen ein Zeichen für die Initiative «für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten» setzen.

In verschiedenen Städten der Schweiz lassen sich Punkt 18 Uhr die Smartmob-Teilnehmer auf den Boden fallen und stellen sich während vier Minuten tot. Dies solle vor Augen führen, «dass täglich Menschen ihr Leben durch schweizerisches Kriegsmaterial verlieren», wie es in der Mitteilung heisst.

In Luzern und Altdorf
Die Mobilisierung der Teilnehmer geschieht vor allem über die Internetplattform Facebook. Dort haben sich laut Mitteilung bereits über 1800 Teilnehmer für den Smartmob angemeldet.

In der Zentralschweiz wird die Aktion in Luzern (am Torbogen vor dem Bahnhof) und Altdorf (beim Telldenkmal) durchgeführt. Dort haben sich bis am Mittwochabend rund 90, beziehungsweise rund 10 Teilnehmer auf Facebook registriert.

ana