Sonderschulung wird besser eingegliedert

Das Sonderpädagogische Konzept des Kantons Schwyz sieht unter anderem eine Eingliederung der Sonderschulung in die Volksschule vor. Dem Kontext von Schule und Familie wird zudem eine starke Bedeutung zugemessen.

Drucken
Teilen
Behinderte Kinder im Kindergarten. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Behinderte Kinder im Kindergarten. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Der Regierungsrat des Kantons Schwyz hat das Kantonale Sonderpädagogische Konzept zustimmend zur Kenntnis genommen. Das Konzept ersetzt das bisherige Übergangskonzept für die Sonderschulung, schreibt das Bildungsdepartement Schwyz in einer Mitteilung.

Integration soll gefördert werden

Zu den wichtigsten Grundgedanken des neuen kantonalen Sonderpädagogischen Konzepts gehöre die Eingliederung der Sonderschulung in die Volksschule. Die Möglichkeit der Integration und der Fokus auf den Bildungsbedarf von Kinder und Jugendlichen sollen ins Zentrum rücken. Dafür müssen zuerst die sonderpädagogischen Angebote der Gemeinden und Bezirke ausgeschöpft werden, bevor der Kanton sonderschulische Massnahmen anordnet.

Kontext von Schule und Familie

Bei der Beurteilung des Bildungsbedarfes eines Kindes sollen nicht nur dessen Fähigkeiten und Einschränkungen Beachtung geschenkt werden, sondern auch den Kontextfaktoren, die sich auf seinen Bildungsbedarf auswirken. Dementsprechend wird dem Kontext von Schule und Familie eine starke Bedeutung zugemessen.

Zur Sicherung der Angebote im Bereich der Sonderschulung hat der Regierungsrat mit der Frühberatungs- und Therapiestelle für Kinder in Pfäffikon und Brunnen und mit der Sprachheilschule Steinen die Leistungsvereinbarungen neu abgeschlossen.

pd/bep