Sonnenfinsternis in Zentralschweiz kaum sichtbar

In der Zentralschweiz war von der partiellen Sonnenfinsternis am Dienstagmorgen nur wenig zu merken. Der bedeckte Himmel verdarb das Naturschauspiel selbst auf den Berggipfeln.

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In Luzern war der Himmel um 9 Uhr milchig-bedeckt. Zwar dunkelte es etwas ein, doch der Grund, die partielle Sonnenfinsternis, blieb hinter den Wolken verborgen. Nur vereinzelte Passanten suchten deshalb kurz den Himmel nach dem seltenen Naturschauspiel ab.

Unter der Wolkendecke waren die Zentralschweizer Ausflugsberge, etwa Rigi und Pilatus. «Wir haben keinen blauen Himmel», sagte auch Peter Reinle, Mediensprecher von Titlis Rotair in Engelberg. Extra wegen der Sonnenfinsternis auf den 3240 Meter hohen Titlis angereiste Passagiere wurden gemäss Reinle nicht bemerkt.

Auf dem Brienzer Rothorn oberhalb des Luzerner Skigebietes Sörenberg gab es ein paar enttäuschte Sonnengucker. Nach Auskunft der Sörenbergbahnen waren einige mit grossen Kameras ausgerüstete Passagiere extra wegen der Sonnenfinsternis auf den 2350 Meter hohen Berg gefahren. Der Himmel blieb aber bedeckt.

sda