SOZIALHILFE: Stabile Sozialhilfequote in der Zentralschweiz

In der Zentralschweiz ist die Sozialhilfequote 2013 praktisch stabil bei 1,8 Prozent und unter dem Landesdurchschnitt geblieben. Nur in Schwyz kam es zu einer leichten Zunahme um 0,1 auf 1,5 Prozent. In Obwalden ging die Quote im selben Ausmass auf 1,1 Prozent zurück.

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Eine Perosn kauft in einem Caritas Laden ein. (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Eine Perosn kauft in einem Caritas Laden ein. (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Am höchsten war die Quote weiterhin im Kanton Luzern mit stabilen 2,1 Prozent. Im vergangenen Jahr waren in Luzern rund 8300 Personen auf wirtschaftliche Sozialhilfe angewiesen, knapp 400 Personen mehr als im Jahr zuvor, wie Lustat Statistik am Mittwoch mitteilte.Am tiefsten war die Sozialhilfequote im Kanton Nidwalden. Sie lag zum dritten Jahr in Folge bei 0,9 Prozent.

Leicht mehr Sozialhilfebezüger und -bezügerinnen im Vergleich zur Wohnbevölkerung registrierte Schwyz. Dort wurden 2013 111 Personen mehr unterstützt als im Jahr davor. Die Sozialhilfequote stieg von 1,4 auf 1,5 Prozent. Am stärksten stieg die Quote bei den 56- bis 64-Jährigen.

Leicht gesunken ist die Sozialhilfequote in Obwalden. Im Jahr 2013 wurden gut 400 Personen unterstützt, 20 weniger als im Vorjahr. Erstmals seit 2006 ging die Anzahl der unterstützen Ausländer um 17,6 Prozent auf 150 Personen zurück, wie Lustat Statistik schreibt.

In Zug lag die Quote bei 1,7 Prozent. Insgesamt waren dort gut 1900 Personen auf Sozialhilfe angewiesen, knapp 30 mehr als im Vorjahr. In Uri wurden knapp 400 Personen mit Sozialhilfe unterstützt. Die Quote lag zum vierten Mal in Folge bei 1,1 Prozent.

 

(sda)