SOZIALWESEN: Schwyzer fordert die grosse Sozialreform

Der Schwyzer AHV-Chef Andreas Dummermuth kritisiert das Schweizer Sozialwesen. Gleichzeitig aber zeigt er auf, wie dies verbessert werden könnte.

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Andreas Dummermuth, Chef der Ausgleichskasse Schwyz. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Andreas Dummermuth, Chef der Ausgleichskasse Schwyz. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Andreas Dummermuth, der Chef der Aus­gleichskasse Schwyz, wollte aufrütteln. Er sprach von «Kannibalismus», von einem «veralteten, verkrusteten, überreglemen­tierten und schlecht steuerbaren Parallel­system». Gemeint war das heutige Sozialsystem der Schweiz.

Nun soll es neu organisiert werden. Dies schlägt Andreas Dummermuth vor, der Vorsteher der Ausgleichskasse des Kantons Schwyz.

Er forderte an einer Tagung der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (Skos) eine umfassende Sozialreform. Das Sozialwesen sei neu zu ordnen wie dies vor Jahren beim schweizweiten neuen Finanzausgleich (NFA) geschah.

Die Nationalräte Reto Wehrli (CVP, Schwyz) und Jacqueline Fehr (SP, Zürich) haben Dummermuths Vorschlag aufgenommen. Sie verlangen in Vorstössen eine «Neugestaltung der Aufgaben und Zuständigkeiten in der sozialen Sicherheit».

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.