SP-INITIATIVE: Initiative in der Zentralschweiz ohne Chance

Die Steuergerechtigkeitsinitiative hatte auch in der Zentralschweiz einen schweren Stand. Alle Kantone haben sie abgelehnt.

Drucken
Teilen
Reiche sollen überall gleichviel Steuern zahlen. (Gestellte Szene Eveline Beerkircher/Neue LZ)

Reiche sollen überall gleichviel Steuern zahlen. (Gestellte Szene Eveline Beerkircher/Neue LZ)

Im Kanton Luzern waren 47'861 Stimmberechtigte für die Initiative, 93364 lehnten sie ab.

Im Kanton Schwyz befürworteten 12'409 Stimmberechtigte die Initiative, 42'789 lehnten sie ab.

Ebenfalls deutlich ist das Verdikt mit 3540 Ja- gegen 14'077 Nein-Stimmen in Nidwalden ausgefallen.

In Obwalden stehen 2908 Ja-Stimmen 11'050 Nein-Stimmen gegenüber.

Im Kanton Zug sagten 8305 Stimmberechtigte Ja zur Initiative, 32'205 lehnten sie ab.

Und in Uri schliesslich stehen 3584 Ja-Stimmen 8697 Nein-Stimmen gegenüber.

Die Initiative wollte mit dem Steuerwettbewerb der Kantone abfahren. Wer mehr als 250?000 Franken verdient, hätte künftig überall mindestens 22 Prozent Steuern bezahlen müssen.