SPARKASSE: Zusätzliche Kundengelder im dritten Quartal

Die Finanzkrise hat der Sparkasse Schwyz im dritten Quartal zusätzliche Kundengelder eingebracht. So blickt die Bank – auch dank einer starken Eigenkapitalbasis – auf ein gutes vergangenes Quartal zurück.

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Die Filiale der Sparkasse am Schwyzer Hauptplatz. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Die Filiale der Sparkasse am Schwyzer Hauptplatz. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Dank regionaler Verankerung, vorsichtiger Risikopolitik und eines hohen Anteils an Eigenmitteln stehe die Sparkasse Schwyz – trotz Turbulenzen auf den Finanzmärkten – solide da, teilte die Bank am Montag mit. Sie verfügt über eine Eigenkapitalbasis von 112 Mio. Franken.

Die Bilanzsumme erhöhte sich um 50,1 Mio. auf 1,292 Mrd. Franken. Dabei profitierte die Sparkasse Schwyz von einem Zuwachs der Kundengelder um 3,7 Prozent auf 880,2 Mio. Franken. Gestiegen sind auch die Kundenausleihungen, und zwar um 3,3 Prozent auf 1,095 Mrd. Franken.

Gegenüber dem Vorjahr konnte der Erfolg aus dem Zinsgeschäft, der Hauptertragsquelle der Bank, trotz tieferen Margen um 2,3 Prozent auf 12,5 Mio. Fr. gesteigert werden.

Auch der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft hat sich um 12,2 Prozent auf 3,6 Mio. Fr. erhöht. Wegen der ungünstigen Marktkonstellation reduziert sich aber der Erfolg aus dem Handelsgeschäft auf 0,9 Mio. Franken.

Die Sparkasse Schwyz geht laut Mitteilung davon aus, dass der Jahresabschluss auf Grund der aktuellen Verfassung der Märkte das Vorjahresniveau knapp nicht erreichen wird.

sda